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Deutschland - Ungarn: Pressestimmen zum EM-Achtelfinaleinzug der deutschen Nationalmannschaft
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Publiziert 23/06/2021 um 22:56 GMT+2 Uhr
Deurtschland hat sich im letzten EM-Gruppenspiel gegen Ungarn extrem schwer getan, aber dann durch ein 2:2 (0:1) das Achtelfinale erreicht. "Drama von München", urteilten die Kollegen von "spox.com". Die "Bild" stellte indes fest: "Wir sind weiter, aber keiner weiß, warum." Eurosport.de fasst die Pressestimmen zum Achtelfinaleinzug der deutschen Mannschaft bei der EURO 2020 zusammen.
Pressestimmen zu Deutschland-Ungarn: DFB-Team rettet sich ins Achtelfinale
Fotocredit: Getty Images
Aus der sogenannten "Todesgruppe" F erreichten am Ende mit Deutschland, Weltmeister Frankreich und Europameister Portugal alle drei Schwergewichte das Achtelfinale.
Damit ist Frankreich Gruppensieger vor der DFB-Auswahl und Portugal, ein starkes ungarisches Team muss als Tabellenvierter die Heimreise antreten.
Die deutschen Medien feierten nach dem Zittereinzug ins Achtelfinale Leon Goretzka, der in der 84. Minute zum Ausgleich traf.
Die Pressestimmen zu Deutschland-Ungarn
PRESSESTIMMEN AUS DEUTSCHLAND
Süddeutsche Zeitung: "Goretzka rettet die deutsche Elf. Die DFB-Elf erlebt in München einen wilden Abend. Tore fallen, Gegentore fallen aber noch schneller. Am Ende schießt Leon Goretzka die deutsche Mannschaft ins Achtelfinale."
Spiegel: "Spätes Remis gegen Ungarn: Goretzka rettet Deutschland das Achtelfinale. Das war großes Fingernägelkauen: Die deutsche Mannschaft musste sich den Achtelfinal-Einzug gegen Ungarn hart erkämpfen. Bundestrainer Löw wechselte den entscheidenden Mann ein. Nun wartet England."
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Klare Kante: Kimmich analysiert Zitterpartie gegen Ungarn
Quelle: Perform
Sport1.de: "Goretzka erlöst Deutschland kurz vor Schluss"
spox.com: "Drama von München. Goretzka trifft Ungarn ins Herz! DFB-Elf müht sich ins Achtelfinale - gegen England."
Bild: "Zitterspiel gegen Ungarn, jetzt wartet England. Wir sind weiter, aber keiner weiß, warum. Der deutsche Fußball entgeht um Haaresbreite seiner nächsten Vollblamage! 2:2 gegen Ungarn. Als Gruppenzweiter qualifizieren wir uns für das Achtelfinale. Treffen am Dienstag auf England. In Wembley. In unserem Lieblingsstadion. Ein Klassiker. Da muss es besser werden."
PRESSESTIMMEN AUS UNGARN
Népszava: "Das Kunststück verpasst. Die ungarische Fußballnationalmannschaft hat heldenhaft gekämpft, kam am Ende in Deutschland aber zu einem 2:2 und schaffte es nicht ins Achtelfinale der Europameisterschaft."
PRESSESTIMMEN AUS ENGLAND
The Sun: "FOR BETTER OR WURST: Der Showdown zwischen England und Deutschland ist perfekt. Es ist Zeit, die Jahre der Tränen seit 1966 endlich zu beenden."
The Times: "England trifft auf Deutschland, nachdem Leon Goretzka den Deutschen ein dramatisches Comeback beschert hat. Die Deutschen haben gerade noch einmal den Kopf aus der Schlinge gezogen, sie wirken gleichermaßen marode und furchteinflößend."
Daily Express: "Herr we go again."
Daily Mail: "Oh nein, nicht schon wieder die Deutschen! England trifft auf seinen alten Feind, nachdem Löws Männer eine verrückte Nacht gerade so überlebt haben."
Daily Telegraph: "Bringt uns die Deutschen. Der alte Rivale ist unser nächster Gegner im Wembley. Der späte Goretzka-Ausgleich beschert den Blockbuster. Jetzt geht der große Ansturm auf die 45.000 Plätze los."
PRESSESTIMMEN AUS SPANIEN
Marca: "Deutschland verhindert das Desaster gegen ein heldenhaftes Ungarn. Die Todesgruppe stand kurz davor tödlich zu werden... für Deutschland."
AS: "Goretzka holte die Peitsche raus. Wir freuen uns jetzt auf den Klassiker gegen England."
Sport: "Als Schäfer traf war Deutschland fast schon klinisch tot."
El Mundo Deportivo: "Deutschland wurde durch den Gong gerettet, denn sie mussten leiden, um im Achtelfinale präsent zu sein."
PRESSESTIMMEN AUS DEN NIEDERLANDEN
Voetbal international: "Deutschland ist am Mittwochabend durch ein Nadelöhr gekrochen. Die Mannschaft von Joachim Löw lag gegen Ungarn auf einem Fleischerschneidebrett, aber fand in der Schlussphase doch noch den Ausgleich, der den EM-Traum am Leben hält."
AD: "Die Gruppen des Todes werden bei großen Turnieren oft romantisiert, aber bei dieser Europameisterschaft wird dem Beinamen bis zum letzten Atemzug alle Ehre gemacht. Es war spektakulär, es war sensationell, es war bizarr."
De Telegraaf: "Die Todes-Gruppe hat ihrem Namen Ehre gemacht, was war es spannend in der EM-Gruppe F."
PRESSESTIMMEN AUS ITALIEN
Gazzetta dello Sport: "Deutschland stöhnt im Duell gegen die Ungarn. Löw schafft den Einzug ins Achtelfinale, was nicht selbstverständlich war, doch die Grenzen dieser Mannschaft sind klar ans Licht gekommen."
Corriere dello Sport: "Goretzka versenkt die Träume von Signor Rossi. Ungarn kämpft fast bis zur letzten Minute wie bereits im Duell gegen Portugal und bricht erst in der Endphase zusammen, allerdings nicht wegen der Überlegenheit des Gegners."
Tuttosport: "Ungarn muss unverdient die EM verlassen. Dabei zählt die Truppe Marco Rossis zu den heldenhaftesten Teams dieser EM."
Corriere della Sera: "Ungarns dynamischer Catenaccio erweist sich als besonders effizient und legt eines der stärksten Nationalteams der Welt lahm."
La Repubblica: "Löw schwitzt am Rande des Spiels und ist nass wie ein Huhn, das man aus dem Kochtopf geholt hat."
PRESSESTIMMEN AUS FRANKREICH
L'Equipe: "Ungarn hält Deutschland in Schach, aber am Ende retten sich die Deutschen durch ein Unentschieden ins Achtelfinale. Sie waren lange machtlos gegen eine geschlossene ungarische Mannschaft. Goretzka bringt die Befreiung - das Ende ist bitter für Ungarn, die so sehr an ihr Weiterkommen geglaubt hatten."
Le Parisien: "Deutschland rettet sich in höchster Not. Es war richtig knapp für die Deutschen, Neuer und seine Truppe haben in München lange das Aus fürchten müssen. Ein mühsames 2:2 erlaubt ihnen nun, gegen England. Das wird am Dienstag in Wembley wieder heiß werden."
Ouest France: "Die Mannschaft schlüpft nach einer Zitterpartie doch noch ins Achtelfinale. Die Spieler von Joachim Löw haben gewackelt, sind am Aus vorbeigeschrammt aber bleiben am Ende im Rennen. Das Tor sechs Minuten vor Ende rettet die Deutschen und bringt ihnen den zweiten Platz in der "Todesgruppe" hinter Frankreich und vor Portugal."
Liberation: "Deutschland qualifiziert sich so gerade noch. Im ganzen Land flatterten Fahnen in Regenbogenfarben, welche die UEFA aus Gründen 'politischer Neutralität' untersagt hatte."
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Quelle: Perform
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