Der 31-Jährige hatte mit einem Eigentor (74.) die 0:2 (0:0)-Niederlage im Gruppenfinale gegen Belgien eingeleitet - es könnte das EM-Aus des Turnier-Neulings bedeuten.
Nach einem Kopfball von Thomas Vermaelen prallte der Ball per Aufsetzer ans Lattenkreuz, von da an die linke Hand des verdutzten Keepers und dann schließlich über die Linie.
Bis dahin hatte Finnlands Nummer eine bärenstarke Leistung gezeigt und zweimal herausragend gegen Jeremy Doku (42.) und Eden Hazard (63.) gehalten. Auch deshalb gab es aus dem Team heraus keine Vorwürfe. Das Gegentor sei "natürlich enttäuschend", sagte Nationaltrainer Markku Kanerva, der aber eher Hradeckys Vorderleute kritisierte: "Vermaelen hätte den Kopfball so nicht nehmen dürfen."
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Auch von Hradeckys Arbeitgeber gab es Rückendeckung. "74 Minuten absolute Weltklasse. Wir sind stolz auf dich, Lukas Hradecky", twitterte Bayer Leverkusen.
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(SID)

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