Wegen der Corona-Pandemie beschloss die UEFA vor Kurzem eine Vergrößerung der EM-Kader. Anstelle der sonst üblichen 23 Spieler dürfen die Nationalteams in diesem Jahr drei zusätzliche Profis nominieren.
DFB-Direktor Oliver Bierhoff wollte am Dienstag bei einem EM-Workshop "keine Zwischenstände geben, was die Nominierung angeht - das ist Sache des Bundestrainers", sagte er und fügte an: " Wir schaffen es noch ein paar Tage, die Diskussion auszuhalten."
Für Müller würde nach über zwei Jahren das Comeback beim DFB anstehen. Der Münchener war im März 2019 zusammen mit Mats Hummels und Jérôme Boateng von Löw aus der DFB-Elf aussortiert worden. Als Hauptgrund wurde eine Verjüngung des Nationalteams angeführt. Dadurch sollten Nachwuchsspieler mehr Einsätze erhalten.
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Die Rufe nach einem Comeback Müllers wurden nach dessen starken Leistungen in den vergangenen Jahren aber bereits mehrfach laut - zuletzt vehement nach dem 0:6-Debakel gegen Spanien im November 2020. Denn alleine in dieser Saison erzielte der 31-Jährige in 44 Spielen für den FC Bayern 15 Tore und legte 22 weitere auf.
Vor seinem Rauswurf absolvierte Müller 100 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft. Seinen größten Erfolg feierte er unter Löw bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien, als die deutsche Elf den Titel holte.
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