EM 2024: Am Freitag geht es für die Deutschen gegen Polen - Abwehr gegen Robert Lewandowski gefordert

Nach dem enttäuschendem 3:3 zu Hause gegen die Ukraine will die deutsche Nationalmannschaft beim nächsten Länderspiel gegen Polen wieder zurück zur alten Stärke und die Fans begeistern. Doch einfach wird es gegen Robert Lewandowski und seine Mitspieler nicht. Für den ehemaligen Bayern-Stürmer ist es ein Wiedersehen, was Freude macht und bei dem er die löchrige deutsche Abwehr ausspielen will.

Robert Lewandowski

Fotocredit: Getty Images

Seine schönste Zeit beim FC Bayern? Die hatte Robert Lewandowski damals, "während Hansi Trainer in München war", sagte er zuletzt. Am Freitag trifft Polens Stürmerstar nun als Gegner auf den Hansi, auf Bundestrainer Flick. Und es ist nicht ausgeschlossen, dass es für Lewandowski ziemlich schöne 90 Minuten werden.
Die Abwehr der deutschen Nationalmannschaft ist schließlich das Sorgenkind der Fußball-Nation, und jetzt kommt auch noch Lewandowski. Gegen die Ukraine kassierten Antonio Rüdiger und Co. zuletzt drei Gegentore, am Freitag bekommen sie es mit einem echten Weltklasse-Stürmer zu tun. Und der will wenig Rücksicht nehmen auf seine alten Kollegen.
"Es wird viele Emotionen geben, nicht nur sportliche, sondern auch private", sagte der Mann vom FC Barcelona, der 2020 mit Nationalspielern wie Joshua Kimmich und Leon Goretzka das Triple nach München geholt hatte. In diesem "prestigeträchtigen" Spiel aber sollen die Emotionen nun "beiseite geschoben werden".
Es könnte also brenzlig werden, das weiß man auch im deutschen Kader. "Lewy ist einer der weltbesten Stürmer, die wir in unserer Zeit haben. Dass er brandgefährlich ist, ist klar", sagte Jonas Hofmann. Lewandowski kennt nicht bloß die Kollegen aus Münchner Zeiten, in der Bundesliga hatte er Gelegenheit zu zahlreichen Duellen mit den DFB-Spielern, und in der Bundesliga stellte er auch einen Torrekord nach dem anderen auf.

Santos prophezeit Deutschland "eine schwierige Aufgabe"

Das Treffen mit Polens Ausnahmestürmer ist bei aller Brisanz aber durchaus auch eine Chance, so sieht es nicht nur Hofmann. "Gerade in solchen Situationen, wo es den Anschein macht, dass die Mannschaft ein bisschen verunsichert sein sollte, macht es Spaß zu zeigen, dass man zu Null spielen kann - erst recht gegen einen der weltbesten Stürmer", sagte er.
Bislang hat das DFB-Team in bislang 22 Partien unter Flick allerdings nicht bewiesen, dass es gegen namhafte Offensivreihen zu Null spielen kann. Auch Polens Nationaltrainer Fernando Santos prophezeit Deutschland "eine schwierige Aufgabe". Zwar ist der Portugiese "nicht begeistert" von dieser Begegnung, weil sie seine Vorbereitung auf das anstehenden EM-Qualifikationsspiel gegen Moldawien stört.
Santos und sein Team wollen das Spiel im Nationalstadion von Warschau aber sehr ernst nehmen. Er hasse es, zu verlieren, sagte der Trainer. Und das gilt leider auch für Robert Lewandowski.
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(SID)
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DFB-Elf enttäuscht gegen die Ukraine: "Nicht unser Anspruch"

Quelle: SID

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