EM 2024: Jack Grealish aus Englands Kader gestrichen: Mitspieler fordert offenbar Erklärung von Trainer Gareth Southgate

Jack Grealish wurde aus dem Kader der englischen Nationalmannschaft für die Europameisterschaft 2024 in Deutschland (14. Juni bis 14. Juli) gestrichen. Laut dem britischen "Telegraph" sei in der Folge ein Starspieler der Three Lions zu Nationaltrainer Gareth Southgate gegangen, um eine Erklärung für jene überraschende Entscheidung einzufordern und diese an die weiteren EM-Fahrer weiterzugeben.

Jack Grealish

Fotocredit: Getty Images

Laut dem "Telegraph" habe sich zudem der Chef eines Premier-League-Vereins bei dem Medium gemeldet, um seine Verwunderung über die Ausbootung des 28-Jährigen kundzutun. 
Einige Mitspieler hätten Grealish nach der Ausbootung getröstet. Dieser habe die Entscheidung professionell aufgenommen und den EM-Fahrern alles Gute für das Turnier gewünscht, in das England als Mitfavorit geht
Southgate begründete seine Entscheidung damit, dass die Konkurrenten auf dem linken Flügel schlichtweg eine bessere Saison im Verein gespielt hätten. Teamkollege Phil Foden hatte Grealish schon bei Manchester City den Stammplatz weggeschnappt und nach einer herausragenden Spielzeit die Auszeichnung als bester Premier-League-Spieler erhalten.  
Als Back-up für Faden bei der EM nominierte Southgate etwas überraschend Anthony Gordon von Newcastle United. Der 23-Jährige erzielte wettbewerbsübergreifend in 48 Spielen für seinen Verein zwölf Tore und legte elf weitere auf.  
Grealish hingegen war in 36 Einsätzen auf gerade einmal drei Tore und drei Vorlagen gekommen. Marcus Rashford von Manchester United, ebenfalls linker Flügelspieler, war nicht einmal in den vorläufigen Kader berufen worden. 
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