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EM 2024: Füllkrug, Führich, Havertz und Sané für Nationalmannschaft nominiert - BVB-Torjäger im Radio veralbert
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Update 14/05/2024 um 16:17 GMT+2 Uhr
Niclas Füllkrug gehört zum Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft für die Heim-EM im Sommer. Der 31-Jährige von Borussia Dortmund wurde am Dienstagmorgen als fünfter Spieler beim Radiosender "1LIVE" bekannt gegeben. "Es macht mich so stolz", sagte Füllkrug, der in der Morningshow des Senders zugeschaltet wurde - und dabei einen Schalen-Scherz über sich ergehen lassen musste.
Niclas Füllkrug im DFB-Trikot
Fotocredit: Getty Images
Am Dienstag setzte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) seine ungewöhnliche Nominierungsstrategie fort.
Den kompletten Kader wird Bundestrainer Julian Nagelsmann am Donnerstag (13:00 Uhr) in Berlin verkünden.
Füllkrug, der kurz vor der WM 2022 sein Debüt gegeben hatte, erzielte in bislang 15 Länderspielen elf Tore.
Mit dem BVB zog er vergangene Woche in das Finale der Champions League ein, in dem am 1. Juni in Wembley Real Madrid wartet.
Füllkrug von Moderator veralbert
Im Interview mit dem Radio-Sender wurde Füllkrug auch Privates gefragt - zum Beispiel, was er besonders gut kochen könne.
"Meine Frau würde wohl Geschnetzeltes oder Bolognese sagen", antwortete der Stürmer und wurde dann vom Moderator aufs Korn genommen.
Der fragte nämlich: "Du servierst sie aber immer auf einem Teller, oder? Weil Schale ist ja für dich als Dortmunder schwer zu kriegen."
Eine Anspielung darauf, dass der BVB seit 2011/12 auf eine weitere Deutsche Meisterschaft wartet. Füllkrug reagierte jedoch cool: "Genau. Bei uns wird aus Pötten gegessen. Nicht aus Schalen!"
Führich beim Bäcker nominiert
Ganz schwäbisch beim Bäcker hat derweil Chris Führich sich sein Ticket für die Fußball-EM im Sommer gesichert.
Führich ist bei der Heim-EM (14. Juni bis 14. Juli) ein Rollenspieler für die linke Offensivseite, für die Startelf ist er nicht vorgesehen.
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Chris Führich für die EM 2024 nominiert // Screenshot: instagram.com/dfb_team
Fotocredit: Getty Images
Er gab sein Debüt am 14. Oktober 2023 beim 3:1 gegen die USA in Hartford. Es folgten weitere Kurzeinsätze bei den Siegen in Frankreich (2:0) und gegen die Niederlande (2:1).
Sané springt auf EM-Zug auf
Leroy Sané, dessen EM-Nominierung am Dienstag die Frankfurter Schirn Kunsthalle ("Die Schirn") bekannt machte, konnte im DFB-Trikot dagegen aufgrund seiner Rotsperre (beim 0:2 gegen Österreich) zuletzt nicht mehr auf sich aufmerksam machen.
Welche Rolle der 28-Jährige bei seiner dritten EM einnehmen wird, ist unklar, wenngleich er sicher ist, er werde im Austausch mit Nagelsmann "schon eine sehr gute" finden.
Es käme nicht überraschend, wenn hinter der zuletzt überzeugenden Dreierreihe Florian Wirtz, Ilkay Gündogan und Jamal Musiala nur ein Bankplatz bliebe. Zumal sich Sané seit Wochen mit hartnäckigen Schambeinproblemen herumärgert.
Havertz ist auch dabei
Bei Kai Havertz war derweil eine Nominierung das Gegenteil einer Überraschung: Sie war Formsache. Die drei Fußball-Influencer von Calcio Berlin durften sie am Dienstag als Teil von Julian Nagelsmanns Kader-Schnitzeljagd quer durch alle Medien verkünden.
Havertz' Platz in der EM-Startelf scheint nach Irrungen und Wirrungen gefunden.
Nagelsmann probierte ihn zunächst ohne Erfolg als Schienenspieler auf der linken Seite aus, dann stellte er ihn doch wieder in die Spitze, wo der 24-Jährige wohl zunächst den Vorzug vor dem "echten" Stürmer Füllkrug erhalten wird. Auch bei Arsenal spielt Havertz ganz vorne.
Bisher nominiert: Manuel Neuer, Robin Koch, Nico Schlotterbeck, Jonathan Tah, Maximilian Mittelstädt, Aleksandar Pavlovic, Chris Führich, Niclas Füllkrug, Kai Havertz, Leroy Sané (10 von 26)
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(mit SID)
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