Reaktionen zur Deutschland-Niederlage gegen die Türkei: Ilkay Gündogan kritisiert Passivität

Die deutsche Nationalmannschaft hat im Testspiel gegen die Türkei einen gebrauchten Abend erlebt. Das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann gab am Samstagabend eine 1:0-Führung aus der Hand und unterlag letztlich 2:3. Während Kapitän Ilkay Gündogan die Passivität der DFB-Elf kritisierte, lenkte Lothar Matthäus den Fokus auf die Doppel-Sechs um Gündogan und Joshua Kimmich. Die Reaktionen.

DFB-Reaktionen: "Niederlagen sind immer scheiße!"

Quelle: SID

"Wir wurden zu lethargisch, zu passiv", lautete das Fazit von Gündogan mit Blick auf die Niederlage gegen die Türkei. Nach einem guten Start in die Partie und dem Treffer zum 1:0 durch Kai Havertz hätte die DFB-Elf laut ihrem Kapitän die Chance auf die Vorentscheidung gehabt - stattdessen verlor sie jedoch die Zielstrebigkeit und schenkte das Spiel doch noch ab.
Für "RTL"-Experte Lothar Matthäus geht der türkische Sieg vollends in Ordnung. Der Rekordnationalspieler stieß sich am Samstagabend vor allem an den erneuten Experimenten seitens Bundestrainer Nagelsmann an. "Ich bin davon ausgegangen, dass das Experimentieren mit der Beurlaubung von Hansi Flick beendet war", erklärte er. Der Auftritt gegen die Türkei habe erneut aufgezeigt, dass die deutsche Nationalmannschaft die Dreierkette "nicht beherrscht".
Darüber hinaus sieht er für die Doppel-Sechs um Gündogan und Kimmich keine Zukunft. "Man hat bereits bei der Weltmeisterschaft gesehen, dass Kimmich und Gündogan nicht auf der Doppelsechs zusammenpassen."
Hier gibt es die Reaktionen zur Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen die Türkei.

Deutschland - Türkei: Die Stimmen zum Spiel

Lothar Matthäus (TV-Experte) bei "RTL"...
... über das Spiel: "Der türkische Erfolg geht voll in Ordnung. Sie waren das aktivere und aggressivere Team. Ich bin davon ausgegangen, dass das Experimentieren mit der Beurlaubung von Hansi Flick beendet war. In den letzten acht Monaten haben wir immer gesagt: 4-2-3-1 sollte das Grundsystem der deutschen Nationalmannschaft sein. Dann gab es später wieder die Dreierkette, die die deutsche Mannschaft nicht beherrscht. Die Mannschaft ist auf einigen Positionen nicht so eingespielt wie die türkische Mannschaft. "
... über Gündogan und Kimmich auf der Sechs: "Ich mach das nicht vom heutigen Spiel abhängig. Man hat bereits bei der Weltmeisterschaft gesehen, dass Kimmich und Gündogan nicht auf der Doppelsechs zusammenpassen, weil sie sich zu ähnlich sind. Zwei hervorragende Spieler, die bereits große Titel gewonnen haben und dem Spiel immer wieder ihren Stempel aufsetzen. Aber ich glaube, dass sie sich gegenseitig nicht gut tun, wenn sie so nahe zusammen spielen. Ein Pascal Groß oder Leon Goretzka als Ergänzung wäre die idealere Lösung."
Ilkay Gündogan (Deutschland) bei "RTL": "Wir wurden zu lethargisch, zu passiv. Wir haben einen guten Start erwischt, das 1:0 gemacht und hatten sogar noch ein paar gute Chancen, um das Spiel nach zwanzig Minuten zu entscheiden. Dann hat uns die Zielstrebigkeit gefehlt, wir haben uns im Ballbesitz nicht gut bewegt. Wir haben keine Lösung gefunden. Die Türkei macht die Tore nach unseren Fehlern. Dann ist es immer schwierig - egal gegen wen - in die Partie zurückzufinden. Am Ende waren wir immer einen Schritt zu weit weg. Es fühlt sich so an, als hätten wir bereits in der ersten Halbzeit verloren."
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Nagelsmann lobt Havertz: "Sensationell gut"

Quelle: SID

Julian Nagelsmann (Bundestrainer) bei "RTL": Das erste Gegentor ist recht simpel gespielt, wo wir einen Tick zu aggressiv aus der Kette verteidigen. Ein zu einfaches Gegentor am Ende. Ein paar haben nicht das Emotionalitäts-Niveau erreicht, sind nicht an die Grenze gegangen. Wenn wir das Spiel in den ersten zehn Minuten zumachen, gibt es ein anderes Ergebnis. Kai Havertz hat ein herausragendes Spiel gemacht."
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Nagelsmann: "Können jetzt anfangen, alles schwarz zu malen ..."

Quelle: SID

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