EM 2024: Spaniens Marc Cucurella rückt vor Halbfinale gegen Frankreich erneut in den Fokus -Neuer Mbappé-Bewacher?

Der Spanier Marc Cucurella war nach dem Viertelfinale gegen das DFB-Team Gesprächsthema Nummer eins. Auch gegen Frankreich könnte er im Mittelpunkt stehen. Schließlich fällt mit Dani Carvajal der Rechtsverteidiger der Furia Roja aus und Trainer Luis de la Fuente braucht jemanden, der den französischen Superstar Kylian Mbappé bewacht. Cucurella könnte deswegen von der linken Seite wechseln.

"Das hat mich beruhigt": Cucurella äußert sich zu Handspiel

Quelle: Perform

Die Haare trägt Marc Cucurella schon seit Kindheitstagen schulterlang - seiner Mutter Patrizia zuliebe. Sie habe ihn damit, berichtete der Sohn, besser unter all den anderen Jungs auf dem Spielfeld erkennen können.
Inzwischen ist die prächtige Mähne das Markenzeichen des Spaniers. Nur nach dem Viertelfinal-Erfolg gegen Deutschland ging es bekanntermaßen weniger um seine auffällige Haarpracht.
Für den Verteidiger ist sein Handspiel in der Verlängerung beim Duell mit dem DFB-Team längst abgehakt. Doch auch im Halbfinale gegen Frankreich am Dienstag (21:00 Uhr im Liveticker) in München könnte der 25-Jährige im Mittelpunkt stehen: als Gegenspieler von Kylian Mbappé.
Möglicherweise rückt Cucurella wegen der Sperre von Dani Carvajal von seiner angestammten linken auf die rechte Seite, um den Superstar zu stoppen.

Cucurella unverzichtbar für de la Fuente

Längst ist Cucurella im Team von Trainer Luis de la Fuente zu einer unverzichtbaren Größe geworden. Der Profi des FC Chelsea agiert zwar nicht so auffällig wie ein Rodri, Fabián Ruiz, Lamine Yamal oder Nico Williams.
Auf Cucurella ist jedoch gerade in der Defensive absoluter Verlass. Er ist passsicher und zweikampfstark. Deshalb erhielt er bislang auch den Vorzug vor dem offensiveren Leverkusener Grimaldo, den die Experten vor der EM weit höher eingestuft hatten.
Dabei war lange offen, ob Cucurella überhaupt im spanischen EM-Kader stehen würde. Die verletzungsbedingten Absagen von José Luis Gayá und Alejandro Balde waren jedoch seine große Chance - und er nutzte sie mit Entschlossenheit.
Es passt irgendwie zu Cucurellas Werdegang, der es beim großen FC Barcelona nicht schaffte und deshalb zunächst nach Eibar ausgeliehen wurde.

Tuchel schätzt Cucurella

Wäre es dabei ausschließlich nach Daten gegangen, hätte es diesen Transfer nie gegeben, sagte der damalige Trainer José Luis Mendilibar.
"Er ist nicht schnell, er ist nicht sonderlich stark. All die Dinge, die man messen kann, kann man bei ihm nicht finden", so Mendilibar, aber: "Er ist ein Fußballer. Er ist smart. Er trifft die richtigen Entscheidungen. Und am Ende stellst du ihn immer auf."
Diese Einschätzung teilte auch Thomas Tuchel, der Cucurella im Sommer 2022 für rund 65 Millionen Euro von Brighton zum FC Chelsea holte. Der Spanier avancierte damit zum teuersten Linksverteidiger der Welt. Tuchel nannte Cucurella damals einen "fantastischen, jungen Spieler. Er ist hungrig, beweglich und sehr intelligent."
Und Cucurella hat die Haare schön. Seine Partnerin Claudia hoffe, schrieb die "SZ" vor Tagen, dass ihr Mann eine Zweitkarriere als Model für Haarpflegeprodukte einschlägt...
(SID)
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Quelle: Perform


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