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Schalke 04 vor Europa-League-Duell gegen Schachtjor Donetsk gewarnt
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Publiziert 18/02/2016 um 11:40 GMT+1 Uhr
Gegen Schachtjor Donetsk, UEFA-Cup-Sieger von 2009, will Schalke 04 ein Erfolgserlebnis aus der Ukarine mitbringen. Denn die Europa League ist nach dem frühen DFB-Pokal-Aus die letzte Titelhoffnung der Königsblauen. "Das wird eine heiße Kiste", warnte jedoch Schalke-Neuzugang und Ukraine-Kenner Younes Belhanda vor der Partie gegen Schachtjor Donetsk in Lwiw.
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Die Leihgabe von Dynamo Kiew muss es wissen, der 25-Jährige kennt den ukrainischen Vizemeister aus den Ligaduellen. Schalke erwarte im EM-Stadion von 2012 "eine starke Mannschaft mit vielen Brasilianern, die den Ball gut laufen lassen".
Zwei von ihnen sind allerdings nicht dabei: Torjäger Alex Teixeira wechselte nach China, Mittelfeldspieler Fred ist wegen Dopings gesperrt. Das mache die Aufgabe leichter, meinte Belhanda, "aber Donetsk hat noch viele andere gute Spieler, auf die wir aufpassen müssen".
Schon einmal beendete der neunmalige ukrainische Meister königsblaue Europacup-Träume. Im Februar 2005 erkämpfte sich Schalke - ebenfalls in der Runde der letzten 32 - in Donetsk ein 1:1, verlor aber eine Woche später daheim 0:1.
Diesmal spricht neben der fehlenden Wettkampfpraxis des Gegners, der seit dem 8. Dezember kein Pflichtspiel bestritten hat, auch der Austragungsort für die Gelsenkirchener: Wegen des Krieges in der Ostukraine trägt Schachtjor seine "Heim"-Spiele 1000 Kilometer fern der Heimat aus.
"Jetzt geht es richtig los"
Der Start in die K.o.-Runde fällt für Schalke in eine Woche der wichtigen Entscheidungen - vor allem beim Personal. Nachdem am Montag Verteidiger Joel Matip seinen Wechsel zum FC Liverpool bekannt gegeben hat, wird am Sonntag das ´Ja` des Aufsichtsrats zum neuen Manager Christian Heidel erwartet. Der 52-Jährige, der vom FSV Mainz 05 die Freigabe bekommen hat, wird die Partie am Fernseher mit besonderem Interesse verfolgen.
Die "Königsblauen" waren ungeschlagen als Gruppensieger in die Zwischenrunde eingezogen. Mit dem Champions-League-Absteiger Schachtjor wartet der erste echte Prüfstein. "Jetzt geht der Wettbewerb erst richtig los", sagte Angreifer Eric Maxim Choupo-Moting, der beim 1:2 in Mainz am vergangenen Freitag noch verletzt gefehlt hatte.
Der Deutsch-Kameruner saß mit im Flieger, als die Schalker am gestrigen Mittwochmittag mit halbstündiger Verspätung abhoben - der Mannschaftsbus hatte im Stau gestanden.
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