Eintracht Frankfurt: Tumulte um Sportdirektor Hübner bei SGE-Sieg
Tumultartige Szenen zwischen Eintracht Frankfurt und Racing Straßburg. Kurz vor der Halbzeitpause im entscheidenden Play-Off-Spiel um den Einzug in die Europa League sorgte eine Rote Karte gegen Ante Rebic für erhitzte Gemüter. Zuerst bewarfen die Eintracht-Fans die Spieler der Gäste, danach soll es in der Kabine zu Handgreiflichkeiten gekommen sein.
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Was war passiert?
Beim Stand von 1:0 touchierte der zuletzt von Trainer Hütter gescholtene Ante Rebic in der 44. Minute Straßburg-Keeper Matz Sels leicht am Fuß, als er einem langen Ball nachging. Zum Unverständnis der Frankfurter, der Fans im Stadion und wohl auch der meisten Fernsehzuschauer entschied Referee Orel Grinfeeld auf glatt Rot. Eine Fehlentscheidung.
Sels hatte sich nach der Aktion theatralisch auf dem Rasen gekrümmt - und dadurch nach Auffassung der Frankfurter erst die zu harte Entscheidung des Unparteiischen provoziert.
Auf dem Weg in die Kabine kam es deshalb zu handfesten Auseinandersetzungen.
Hübner: "Straßburgs Trainer hat auch zugeschlagen"
Unter anderem geriet Filip Kostić mit dem Keeper der Gäste aneinander. Die Frankfurter Fans bewarfen die Straßburger auf dem Weg in die Katakomben mit Gegenständen.
"Straßburgs Trainer hat auch zugeschlagen", sagte Bruno Hübner in der Halbzeitpause bei "Nitro":
Der Sportdirektor der SGE wurde nach den Vorkommnissen auf die Tribüne verbannt. Auch Hütter fing sich eine Gelbe Karte ein.
Frankfurt nutzt agressive Grundstimmung
Auch nach der Halbzeit ging es auf dem Platz hart zur Sache. Wie der SGE-Trainer nach der Partie zugab, gehörte die Aggressivität der Eintracht aber auch zum Matchplan.
"Wir haben uns in der Halbzeit gesammelt und versucht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dass wir im 3-4-1-1 weiterspielen und trotz allem natürlich auch versuchen müssen, zu provozieren. Der Gegner hat das von der ersten Minute an gemacht“, sagte der Österreicher.
Und diese Taktik ging auf. Dank der Tore von Filip Kostic (60.) und Danny da Costa (67.) nach der Pause fuhren die Hessen einen 3:0-Sieg ein und qualifizierten sich nach der 1:0-Pleite im Hinspiel doch noch für die Europa League.
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