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Mario Götze bereut Absage an Liverpool und vergleicht Ex-Rrainer Jürgen Klopp und Pep Guardiola
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Publiziert 07/04/2022 um 11:37 GMT+2 Uhr
Vor einigen Jahren stand Mario Götze im Fokus des FC Liverpool, der damals schon von Jürgen Klopp gecoacht wurde. Doch der mittlerweile 29-Jährige lehnte einen Wechsel ab. Eine Tatsache, die Götze zum Teil bereut. Im Interview mit der "Daily Mail" meinte er: "Es ist immer schwierig, zurückzublicken, aber wenn Sie mich jetzt fragen, dann ja, ich hätte auf jeden Fall nach Liverpool gehen sollen."
Mario Götze
Fotocredit: Getty Images
"Ich habe einfach eine falsche Entscheidung getroffen, aber ich bereue es nicht", meinte der Weltmeister von 2014. Mit Ex-Trainer Klopp stehe er aber weiterhin in Kontakt.
"Wir haben damals darüber gesprochen, nach Liverpool zu kommen", verriet Götze: "Aber ich war nicht in einer Verfassung, in der ich es in Betracht ziehen konnte, deshalb ist es nicht passiert."
Der Liverpool-Coach, unter dem der ehemalige BVB-Star zwischen 2010 und 2013 in Dortmund gespielt hatte, habe "wahrscheinlich den größten Einfluss" auf seine Karriere gehabt, meinte Götze weiter.
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"Er kann sehr anspruchsvoll sein - er kann dein Freund sein, aber gleichzeitig auch sehr streng. Er treibt dich zu großen Leistungen an. So war es bei mir damals, und so ist es jetzt bei Liverpool", erklärte der 29-Jährige der "Daily Mail".
Götze vergleicht Klopp und Guardiola
Klopp sei "nicht nur ein Manager für die Spieler, sondern für alle im Verein, und unter vier Augen kann er sowohl ein Freund als auch ein Chef sein. Kann ich mir vorstellen, wieder mit ihm zu arbeiten? Das kann ich mir vorstellen, ja - wir werden sehen." Der Reds-Coach und Pep Guardiola, der Götze zwischen 2013 und 2016 beim FC Bayern trainierte, seien zudem "die wichtigsten Trainer und Persönlichkeiten" seiner Karriere.
Im Interview gestand der Mittelfeldspieler aber auch ein, dass er mit Guardiola einen schweren Start hatte. "Damals war ich an Klopp gewöhnt. Das war mein Vergleich. Wenn ich mir das jetzt anschaue, gefällt mir, was Pep macht - manchmal distanziert zu sein und Hochleistungssportler zusammenzuhalten", erklärte Götze, der dem Spanier seinerzeit fehlende Empathie vorgeworfen hatte.
Mittlerweile könne er diese Art schätzen. "Wenn du Pep abseits des Platzes triffst, ist er ein toller Typ. Man kann mit ihm über die Familie sprechen, über private Dinge, er ist ein toller Mensch. Aber wenn man in seinem Team spielt, ist er sehr anspruchsvoll. Das ist eine gute Sache, denn er treibt dich sehr an, aber manchmal braucht man als Spieler einen anderen Blickwinkel", meinte der 29-Jährige, der 2020 zur PSV Eindhoven gewechselt war.
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