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Europa League: SC Freiburg feiert Kantersieg bei FC Nantes und stürmt in die K.o.-Phase
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Publiziert 13/10/2022 um 20:42 GMT+2 Uhr
Der SC Freiburg bleibt in der Europa League makellos und hat mindestens einen Platz in der Play-off-Zwischenrunde sicher. Eine Woche nach dem 2:0-Hinspielerfolg machte der Fußball-Bundesligist beim FC Nantes mit einem 4:0 (1:0) als souveräner Tabellenführer der Gruppe G außerdem mit nunmehr zwölf Punkten aus den bisherigen vier Spielen sogar schon einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale.
Der SC Freiburg siegt in Nantes
Fotocredit: Getty Images
Freiburg ging direkt mit Schwung ins Spiel: Christian Günters Lauf auf der linken Seite bis zur Grundlinie mit anschließender Flanke (2.) zeigte die Marschrichtung der ersten Minuten an.
Nantes' Defensive brauchte entsprechend ein wenig, um sich zu konsolidieren. Nur wenig später gab es nach der nächsten Unsicherheit die erste Ecke der Partie, Philipp Lienharts Kopfball ging nur knapp über das Tor von Nantes-Keeper Alban Lafont (4.).
Die gefährlichste Situation der Anfangsphase gehörte allerdings Vincenzo Grifo, der leicht verdeckt etwa zwanzig Meter vor dem Tor zum Schuss kam. Da der Abschluss allerdings direkt auf Lafont kam, hatte dieser keine Probleme, den Ball zu klären (7.).
Der FC Nantes brauchte eine Weile, um ins Spiel zu kommen, nach einer Viertelstunde war es jedoch so weit. In den folgenden Minuten klingelte gleich zweimal das Aluminium.
Zunächst war es Moussa Sissoko, den Günter allein zum Kopfball steigen ließ, mit einem Lattentreffer (12.). Keine zehn Minuten später war es Sebastien Corchia, der den rechten Pfosten erwischte (20.). Freiburg wirkte plötzlich nervös und kam nicht mehr ganz so weit in die gegnerische Hälfte.
Das Spiel drohte pro Nantes zu kippen, da nutzten die Gäste aus Freiburg einen Fehler Lafonts: Der Keeper klärte eine Flanke von Günter unzureichend, nämlich direkt vor Lukas Küblers Füße. Der zog mit Vollspann ab – keine Chance für Lafont, 1:0 für Freiburg (25.).
Die Breisgauer blieben am Drücker. Vor allem Nils Petersen und Ritsu Doan fielen im Zusammenspiel positiv auf. Klare Torchancen gab es jedoch keine, die letzte zündende Idee vor dem Tor fehlte. Von Nantes kam wenig, so ging es mit 1:0 in die Pause.
Aus dieser kamen die Franzosen deutlich schwungvoller zurück, insbesondere Ludovic Blas sorgte für Furore. Nantes' Nummer Zehn nutzte vor allem den Weg über die rechte Außenbahn, um gefährlich in den Sechzehner einzuziehen (52., 54., 57.). Auch bei Standards war er derjenige, der für Gefahr sorgte: Sei es als Ausführender selbst (58.) oder als Zielspieler im Fünfmeterraum (61., 63.). Eine gefährliche Phase, die die Freiburger allerdings schadlos überstanden.
De nächsten Impuls setzte dann Freiburgs Trainer, Christian Streich, der Michael Gregoritsch und Kevin Schade für Vincenzo Grifo und Nils Petersen brachte. Zwei Einwechslungen, die sich auszahlen sollten.
Erst traf Gregoritsch nach einer Kombination über Günter und die linke Seite zum 2:0 (71.). Kurze Zeit später kam auch Schade zu seinem Tor. Nach einem bitteren Ausrutscher des auf französischer Seite eingewechselten Jean-Charles Castelletto schnappte er sich den frei liegenden Ball und traf lässig am überraschten Keeper vorbei (82.).
Nantes gab sich auch danach nicht auf, doch es waren erneut die Breisgauer, die trafen. Einen Schussversuch aus der Distanz blockte Nantes-Keeper Lafont noch ab, allerdings direkt vor die Füße Woo-Yeong Jeongs, der diesen Fehler nutzte und einnetzte (87.).
Freiburg war extrem effizient, nutzte Fehler schlau und steht nun mindestens in den Play-offs für das Achtelfinale der Europa League. Nantes dagegen muss die nächsten zwei Spiele dringend punkten, um diese Möglichkeit zu haben.
Die Stimmen zum Spiel:
Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Das Ergebnis entspricht natürlich nicht dem Spiel. Aber wir sind sehr, sehr zufrieden. Es war eine sehr umkämpfte erste Halbzeit. Wir kamen nicht so gut ins Spiel und hatten zweimal Glück, als Nantes die Latte und den Pfosten trifft. Wir machen dann das Tor nach einem sehr guten Angriff. Und dann kamen in der zweiten Halbzeit noch die Tore."
Mark Flekken (SC Freiburg): "Es war kein leichtes Spiel, aber wenn man mal an einem Tag über Effizienz sprechen kann, dann heute. Wir haben unsere Chancen super genutzt."
Der Tweet zum Spiel:
Das fiel auf: Streichs Joker stechen
Die eingewechselten Michael Gregoritsch, Kevin Schade und nicht zuletzt Noah Weißhaupt nutzten ihre Einsatzminuten optimal aus. Die Joker belebten das Spiel durch kreative Lösungen und erzielten (bis auf Weißhaupt) auch noch jeweils ein Tor.
Die Statistik: 11
Die Freiburger sind nun wettbewerbsübergreifend seit elf Spielen ungeschlagen. In der Europa League sind es sogar vier Siege am Stück.
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Quelle: Perform
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