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Jose Mourinho verspottet Schiedsrichter nach Rot: Gegen Manchester United in der Europa League - "Es ist unglaublich"
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Update 25/10/2024 um 11:43 GMT+2 Uhr
Startrainer Jose Mourinho von Fenerbahce Istanbul hat mit Sarkasmus auf seinen Platzverweis im Spiel der Europa League gegen Ex-Klub Manchester United reagiert. Schiedsrichter Clement Turpin habe ihm "etwas Unglaubliches erzählt. Er konnte die Aktion im Strafraum und mein Verhalten an der Seitenlinie gleichzeitig sehen", sagte der 61-jährige Portugiese nach der Partie.
Mourinho reagiert auf Rote Karte im Duell mit United
Quelle: Perform
Jose Mourinho sah buchstäblich rot. In der unbändigen Wut über seinen Platzverweis beim brisanten Wiedersehen mit Manchester United übergoss der Startrainer Schiedsrichter Clement Turpin kübelweise mit Sarkasmus - und legte sich, einmal in Fahrt, gleich noch mit der UEFA an.
Der französische Unparteiische Turpin habe ihm "etwas Unglaubliches erzählt", berichtete Mourinho nach dem Europa-League-Spiel mit Fenerbahce gegen United (1:1) aufgebracht.
"Er konnte die Aktion im Strafraum und mein Verhalten an der Seitenlinie gleichzeitig sehen. Ich gratuliere ihm, denn es ist unglaublich, was er für ein peripheres Sehvermögen hat."
Der 61-Jährige hatte in der 57. Minute vehement einen Foulelfmeter für seinen Spieler Bright Osayi-Samuel gefordert, woraufhin ihn Turpin auf die Tribüne schickte. "Während des Spiels hat er mit 100 Meilen pro Stunde ein Auge auf die Elfmetersituation und ein Auge auf die Bank und mein Verhalten. Deshalb ist er einer der besten Schiedsrichter der Welt", spottete Rumpelstilzchen Mourinho.
Mourinho stiehlt ten Hag die Show
Dabei seien in Istanbul doch eigentlich "alle Augen" auf seinen Kollegen Erik ten Hag gerichtet gewesen, kommentierte die "BBC"; der Niederländer kämpft um seinen Job: "Aber Mourinho stahl mal wieder die Show." Und wie!
"Das war besser als das Spiel", scherzte TV-Experte Paul Scholes über Mourinhos Auftritt, der "Daily Telegraph" berichtete in Anlehnung an Mourinhos Spitznamen von "Jose's special one-one" mit Turpin. Ob "Mirror", "Star" oder "Daily Mail" - überall grüßte am Freitag der wütende Mourinho von den Titelblättern.
Denn bei Turpin war noch lange nicht Schluss. Auf dem Weg in die Kabine ließ der Portugiese eine Tirade los, über die "TNT"-Moderatorin Jules Breach sagte: "Das kann ich nicht wiederholen, keine sehr nette Sprache." Der Kern, nett formuliert: "Fußball ist eine Schande."
Mourinhos Ärger war noch nicht verraucht, als er zur Pressekonferenz kam. "Wenn ich Berufung einlege, sperren sie mich für sechs Monate", meinte er.
Mourinho: "Dann muss ich mich nicht mehr ärgern"
Seit dem Europa-League-Finale 2023 mit der AS Rom gegen Sevilla, als er für seine Verbalattacke auf Schiedsrichter Anthony Taylor für vier Spiele gesperrt wurde, habe ihn die UEFA auf dem Kieker, schimpfte er und spottete, er müsse künftig auf Europacupspiele verzichten, "dann muss ich mich nicht mehr ärgern".
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Ten Hag hofft auf Finale gegen Fenerbahce und Mourinho
Quelle: Perform
Und weil er ja irgendwann zurück auf die Insel will, wie er vor dem Spiel abermals betont hatte, ergänzte Mourinho: "Wenn in zwei Jahren ein abstiegsbedrohter Klub in England Bedarf haben sollte: Ich werde bereit sein!"
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(SID)
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"Wir mussten leiden": Flick sieht Überzeugung als Erfolgsfaktor
Quelle: Perform
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