José Mourinho wittert nach Europapokal-Aus Verschwörung gegen sich und Fenerbahce Istanbul - Trainer sauer auf Schiri
Publiziert 14/03/2025 um 12:43 GMT+1 Uhr
José Mourinho war mal wieder in Rage. Trotz eines tollen Comebacks seiner Mannschaft gelang es Fenerbahce Istanbul nicht, gegen die Glasgow Rangers ins Viertelfinale der Europa League einzuziehen. Sein Team war "das bessere", sagte er. Daran liege die Niederlage also nicht. Für den Portugiesen sind Schiedsrichter und VAR Schuld. Das betont er mit gewohnt markigen und provokanten Aussagen.
José Mourinho versteht nach dem Europapokal-Aus die Welt nicht mehr
Fotocredit: Getty Images
Viel bitterer kann ein Ausscheiden kaum sein. Zuhause wurde Fener noch mit 3:1 von den Rangers an die Wand gespielt. Auswärts blühten die Türken dann auf und bezwangen Glasgow in 90 Minuten mit 2:0 - Verlängerung! Dort sorgte insbesondere ein nicht gegebener Elfmeter für Mourinhos Team in Minute 117 für erhitzte Gemüter - der VAR griff nicht ein.
Im Elfmeterschießen versagten Ex-United-Star Fred und Mert Hakan Yandas die Nerven - Fenerbahce ist raus.
So wirklich akzeptieren kann und will Mourinho diese Tatsache allerdings nicht: "Der Referee und der VAR haben entschieden, dass wir ins Elfmeterschießen mussten. Es hätte in den 120 Minuten drei Strafstöße geben müssen", sagte der frühere Welttrainer gegenüber "TNT Sports".
Mourinho riecht eine Verschwörung gegen sich und sein Team, und glaubt auch zu wissen, weshalb das so ist.
Mourinho richtig sauer
Der Portugiese beruft sich bei seiner Behauptung auf das verlorene Europa-League-Finale 2023 mit der AS Roma gegen den FC Sevilla. Damals vergriff sich der Kult-Coach gegenüber Schiedsrichter Anthony Taylor im Ton und nannte dessen Entscheidungen "Bullshit".
Kurios: Seine Medaille warf der Portugiese nach dem Spiel ins Publikum.
"Seit diesem Finale, seit meiner Suspendierung, sind uns viele Dinge passiert", sagte Mourinho am Donnerstagabend. Der Schiedsrichter habe nicht mal einen von drei Elfmetern gesehen, so der 62-Jährige. "Ich hoffe nur, dass es Zufall ist", ergänzte Mourinho.
Mourinho wirft Schiedsrichter Arroganz vor
Die Trainer-Legende redete sich regelrecht in seine Wut hinein. Der vierte Offizielle sei immerhin "nicht so arrogant" gewesen wie der Schiedsrichter, sagte der Fener-Coach. "Es hätte in 120 Minuten drei Strafstöße geben müssen", betonte er.
Für Mourinho und Fenerbahce ist das Aus im Europapokal ein herber Schlag für die Titelhoffnungen in dieser Saison. In der heimischen Süper Lig haben die Männer aus der asiatischen Seite Istanbuls sieben Punkte Rückstand auf Rang eins.
Trotz eines Spiels weniger als Galatasaray wird die Meisterschaft ein schwieriges Unterfangen. Im türkischen Pokal geht es am 1. April ausgerechnet gegen Erzrivale Gala.
Das könnte Dich auch interessieren: José Mourinho wehrt sich vehement gegen Rassismus-Vorwurf durch Galatasaray Istanbul: "Gegenteil" eines Rassisten
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/03/13/4108659-83310828-2560-1440.jpg)
Ancelotti erklärt: Darum schoss Rüdiger als Letzter
Quelle: Perform
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung