Europa League - SC Freiburg nach Finaleinzug gegen Sporting Braga im Freudentaumel: "Für Freiburg ist das einmalig"

Der SC Freiburg steht nach einem 3:1 (2:0)-Sieg im Halbfinal-Rückspiel gegen Sporting Braga im Finale der Europa League. Damit schafft der Sportclub etwas Historisches: Erstmals überhaupt erreichen die Breisgauer ein internationales Endspiel. Trainer Julian Schuster vergoss nach dem Platzsturm der Fans noch auf dem Feld erste Tränen, die Freude bei den Spielern im Europa-Park-Stadion war riesig.

Freiburg-Coach Julian Schuster freut sich über den Einzug ins Europa-League-Finale

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Der SC Freiburg gewann das Rückspiel nach einem frühen Platzverweis für Braga vor allem dank Lukas Kübler.
Der Außenverteidiger, der statt Jordy Makengo in die Startelf rückte, schnürt den Doppelpack (19./72.). Johan Manzambi markierte mit einem wunderbaren Treffer das zwischenzeitliche 2:0 (41.).
"Es ist wie ein Traum, der jetzt wahrgeworden ist. Es ist ein einmaliger Abend im Europa-Park-Stadion", schwärmte der Freiburger Held Kübler.
Überschwänglich fiel daher auch die Freude im Europa-Park-Stadion aus. Coach Schuster schossen die Tränen in die Augen, die Fans stürmten den Platz.

Die Stimmen zum Halbfinal-Rückspiel Freiburg vs. Braga:

Julian Schuster (Trainer SC Freiburg): "Ich glaube, das allerwichtigste ist wirklich in solchen zu Moment zu wissen, wer man ist. Das ist so ein Punkt für mich, der sehr wichtig ist und den wir alle richtig einschätzen können. Das zeichnet die Menschen in der Region einfach auch aus, dass sie wissen, was alles dafür notwendig ist, um solche besondere Momente und Abende gemeinsam erleben zu können. Ich spüre einfach eine unglaublich große Freude, wenn ich in die Gesichter der Menschen schaue. Das ist das, was überwiegt und was für alle Ewigkeit auch bleiben wird"
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Europa League: Julian Schuster jubelt über den Finaleinzug des SC Freiburg

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Matthias Ginter (SC Freiburg): "Ich habe gar keine Stimme mehr vom ganzen Rumschreien. Wir müssen den letzten Schritt einfach noch gehen. Wir haben jetzt das wichtigste Spiel in der Vereinsgeschichte. Für Freiburg ist das einmalig."
Lukas Kübler (SC Freiburg): "Es ist wie ein Traum, der jetzt wahrgeworden ist. Es ist ein einmaliger Abend im Europa-Park-Stadion. Die Stimmung war unglaublich. Wenn wir im Finale stehen, wollen wir auch den Titel."
Vincenzo Grifo (SC Freiburg): "Es ist einfach überragend. Diese Mannschaft, dieser Verein, diese Stadt hat es einfach so verdient, im Finale zu stehen. Was wir die letzten Jahre geleistet haben. Wenn wir dürfen, wird sicherlich gefeiert. Die Nacht wird nicht so viel geschlafen. Aber mit wenig Schlaf kann man auch performen am Sonntag."
Igor Matanovic (SC Freiburg): "Als wir zum Warm-up rausgegangen sind, wusste ich, dass wir das Spiel gewinnen. Wir haben heute 34.000 gegen elf gespielt. Dann wusste ich, wir werden das Spiel ziehen."
Pau Víctor (SC Braga): "Ich glaube, dass sich das Spiel durch den Platzverweis zu unseren Ungunsten gewendet hat; damit hatten wir nicht gerechnet. Jeder musste sein Bestes geben, Spieler auf Positionen, die nicht ihre eigenen waren. Ich bin stolz auf diese Mannschaft, die kämpft wie keine andere. Ich glaube, wenn wir das 3:2 geschafft hätten, hätten wir in der Verlängerung das Spiel gedreht. Aber ich muss Freiburg gratulieren, nächstes Jahr versuchen wir es wieder. Wir müssen weitermachen, und der Stolz, den ich für diesen Verein empfinde, ist riesig - diese Mannschaft hat auf dem Platz gezeigt, was Braga ausmacht."
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Europa League: Pau Víctor ist nach dem Aus von Braga im Halbfinale sichtlich enttäuscht

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João Moutinho (SC Braga): "Natürlich hat es uns eingeschränkt, mit zehn Mann zu spielen, aber wir haben ein hervorragendes Spiel gemacht. Auch in Unterzahl haben wir versucht, unser Spiel durchzuziehen, wir haben Chancen herausgespielt und hätten zwei oder drei Tore erzielen können. Nach sechs Minuten gab es den Platzverweis und es wurde schwierig. Aber man muss der Mannschaft gratulieren für das, was sie auf dem Platz gezeigt hat, für den Einsatz und die Entschlossenheit, ein anderes Ergebnis zu erzielen und ins Finale einzuziehen. Es hat nicht gereicht, und man muss Freiburg gratulieren. Jetzt heißt es, den Kopf hochhalten und weitermachen."
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Quelle: Perform


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