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Mario Götze zum FC Bayern? Das sagt Hansi Flick
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Publiziert 23/09/2020 um 17:18 GMT+2 Uhr
Der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München wird seinen derzeit vereinslosen Ex-Spieler Mario Götze vorerst nicht verpflichten. "Aktuell ist er für uns keine Option. Das muss man so stehen lassen", sagte Trainer Hansi Flick am Mittwoch im Interview mit "Sky Sport News HD". Er habe mit dem 28-Jährigen zwar auch zuletzt "immer regen Kontakt gehabt", sagte Flick in Budapest.
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Hansi Flick ließ das hochspannende Gerücht einige Stunden lang köcheln. Mario Götze ein zweites Mal beim FC Bayern - das wäre eine der Fußball-Geschichten des Jahres. Als Flick aber in Budapest auf den vereinslosen WM-Helden von 2014 angesprochen wurde, pustete der Trainer das Feuerchen aus: "Aktuell ist er für uns keine Option." Oder ist da noch ein Hintertürchen?
Flick hat aus Thomas Müller den besten Thomas Müller gemacht, den es je gab. Er hat Jérôme Boateng wieder zu einem praktisch unverzichtbaren Bestandteil der Münchner Triple-Mannschaft geformt. Nun auch Götzes Karriere zu retten, das wäre schon charmant.
Flick bestätigte den stetigen, regen Telefonkontakt, von dem die "Sport Bild" berichtet hatte. Allerdings gelte dies für viele Spieler, die er aus seiner Zeit bei der Nationalmannschaft noch gut kenne. "Mit Mario ganz besonders", sagte Flick, "weil er eine schwierige Phase hatte, da braucht man besondere Unterstützung."
Transferbedarf hat der Rekordmeister definitiv. "Wir müssen schon schauen, dass wir noch den einen oder anderen Spieler hinzubekommen. Und es wird auch so sein", sagte Flick nach dem furchteinflößenden 8:0 gegen Schalke 04. Seit Wochen schon weist er darauf hin, dass ihm der Kader zu klein ist.
Bayern aktuell mit mehr Abgängen als Neuzugängen
Auch am Vorabend des Supercups gegen den FC Sevilla in Budapest tat er dies. Thiago, Philippe Coutinho, Ivan Perisic und Álvaro Odriozola stehen ihm nicht mehr zu Verfügung, wohl bald auch Javi Martinez nicht mehr. Neu sind bislang Leroy Sané, Tanguy Nianzou und Alexander Nübel.
Und Götze? Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Sportvorstand Hasan Salihamidzic waren von der Idee einer Rückkehr angeblich nicht sonderlich angetan. Sie schreckten wohl vor dem Wirbel zurück, den ein solcher Wechsel verursachen könnte.
Außerdem: Obwohl Götze zwischen 2013 und 2016 in 73 Bundesligaspielen auf immerhin 22 Tore und 21 Vorlagen kam, konnte er sich bei den Bayern unter dem damaligen Trainer Pep Guardiola nicht durchsetzen.
"Ich kenne nicht jedes Telefonat, das Hansi Flick mit irgendwelchen Spielern führt", hatte Präsident Herbert Hainer am Mittwoch bei "Bild100Sport" in Frankfurt schmunzelnd über die Götze-Meldung gesagt, und ergänzt: "Das wurde bei uns im Aufsichtsrat noch nicht diskutiert."
Götze könnte zur taktischen Umstellung passen
Aus Sicht von Flick gäbe es gute Gründe für eine Verpflichtung. Unabhängig davon, dass er ohnehin mehr Personal braucht: Vom Dauerpressing wie in der vergangenen Saison will sich der Trainer ein wenig verabschieden, um seine Spieler in der laufenden Spielzeit nicht zu überfordern. "Wir wollen ein bisschen cleverer das Tempo rausnehmen und den Gegner laufen lassen, damit man selbst regenerieren kann", sagte Flick. Ein ballsicherer Spieler wie Götze käme da gelegen.
Götze hatte vergangene Woche bestätigt, dass es Interesse an ihm gibt. "Ich habe mich mit einigen Trainern und Vereinen in den vergangenen Wochen ausgetauscht", berichtete er der "Bild". Zugleich betonte er: "Ich habe ehrgeizige Ziele und will unbedingt noch die Champions League gewinnen. Ich will meine Karriere nicht beenden, ohne diesen Titel einmal gewonnen zu haben."
Manuel Neuer traut ihm dies auch zu. Ob Götze allerdings ein Spieler sei, "für den sich der FC Bayern interessiere", sagte der Torhüter, müssten andere entscheiden. Zum Beispiel: Hansi Flick.
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(SID)
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