Manchester United: Verhindert die Torflaute den Aubameyang-Deal?

Borussia Dortmund hat mit Pierre-Emerick Aubameyang einen der begehrtesten Angreifer des europäischen Vereinsfußballs im Team. Manchester United, so heißt es, will den Gabuner verpflichten - und macht sich dabei selbst das Leben schwer. Klingt komisch, ist nach Berichten britischer Medien wie der "Daily Mail" aber so.

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Nur 49 Saisontore in der abgelaufenen Saison, die mit Abstand schwächste Ausbeute aller Top-8-Klubs der Premier League. Manchester United geizt mit Toren, das Spektakel war nicht allzu oft zuhause in Old Trafford. Und das, so bemängeln Kritiker, liegt am Spielstil von Teammanager Louis van Gaal.
Peter Schmeichel etwa, von 1991 bis 1999 Torhüter der "Red Devils", warf dem Niederländer vor, extreme Langeweile auf den Platz zu bringen. Und das wiederum, schlussfolgert die "Daily Mail", könnte einen Vollblutstürmer wie Aubameyang doch arg ins Grübeln bringen, ob Manchester der richtige Arbeitgeber sein könnte.

Van Gaal hat noch ein Ass im Ärmel

Die Zukunft von van Gaal beim englischen Rekordmeister ist weiter offen, Spekulationen, wonach er von José Mourinho abgelöst wird, reißen nicht ab. Doch der Niederländer hat noch ein Ass im Ärmel, das er ausspielen kann:
Am Samstag steht er mit United in Wembley im Finale des altehrwürdigen FA Cups (Eurosport überträgt ab 17:45 Uhr LIVE im TV sowie im Eurosport Player). Im Duell mit Crystal Palace sind die "Red Devils" klarer Favorit. "Wir wollen den FA Cup nach Hause bringen - zu euch", hatte van Gaal sich nach dem letzten Ligaspiel in einer Ansprach an die Fans gewandt.
Und wenn ihm das gelingt, dann dürfte das auch die Chancen in der Causa Aubameyang verbessern - wenn der 26-Jährige überhaupt an einen Wechsel denken sollte...
Das sagt die Eurosport-Redaktion in London: Es bestehen natürlich erhebliche Zweifel daran, dass Aubameyang Dortmund im Sommer überhaupt verlässt. Aber: Je länger diese Unsicherheit bei Manchester herrscht und unklar ist, ob nun van Gaal oder doch Mourinho in der kommenden Saison auf der Bank sitzt, desto schwerer gestalten sich Verhandlungen mit Topspielern. Hätten etwa Mats Hummels und Renato Sanches beim FC Bayern unterschrieben, wenn sie nicht gewusst hätten, wer sie dort trainiert?
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