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FC Liverpool schlägt Manchester City und steht im FA-Cup-Finale: Sadio Mané erzielt Doppelpack
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Publiziert 16/04/2022 um 18:27 GMT+2 Uhr
Der FC Liverpool steht durch einen 3:2 (3:0)-Sieg gegen Manchester City im Finale des FA Cups. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp schießt durch Ibrahima Konaté (9.) und Sadio Mané (17., 44.) einen 3:0-Vorsprung heraus. Jack Grealish verkürzt auf 1:3 (47.), Bernardo Silva kurz vor Schluss auf 2:3 (90.+1). Im Finale trifft Liverpool auf den Sieger des Spiels zwischen Chelsea und Crystal Palace.
FC Liverpool
Fotocredit: Getty Images
Während City-Coach Pep Guardiola in der Startaufstellung rotierte und Stammtorhüter Ederson, Kevin De Bruyne sowie Ilkay Gündogan auf der Bank ließ, bot sein Gegenüber Jürgen Klopp die etatmäßgie Elf aufbot, die zuletzt in bestechender Form agierte.
Liverpool legte gut los, kam mit extrem hohen Pressing auf den Platz und setzte City gewaltig unter Druck. Die "Skyblues" präsentierten sich überraschend passiv und kamen kaum zum eigenen Spiel nach vorne.
Nach zehn Minuten war es dann soweit: Ibrahima Konaté sprang am höchsten und verwertete den ersten Eckball der Partie per Kopfball zum 1:0 (10.). Dieser Treffer zeigte Wirkung, City leistete sich immer wieder Unachtsamkeiten und wirkte einfach nicht so ganz wach auf dem Platz.
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Wenig später passierte Ersatz-Torhüter Zach Steffen ein übler Blackout. Nach einem Rückpass reagierte der Keeper direkt vor dem eignen Tor viel zu spät auf den heranstürmenden Sadio Mané, der ihm mit einem beherzten Tackling einfach den Ball direkt vom Fuß stibitzte und diesen über die Torlinie drückte (17.).
Nach diesem kuriosen Treffer zeigte City mental weitere Wirkung und hatte den "Reds" kaum etwas entgegenzusetzen. Auch wenn Liverpool in der Summe nicht viele Chancen kreieren konnte, die wenigen nutzen sie eiskalt. Sadio Mané verwandelte eine sehenswerte Kombination per Volley-Direktabnahme aus etwa 15 Metern in die kurze Ecke und stellte unmittelbar vor dem Pausenpififf auf 3:0 (45.).
Ein wenig überraschend reagierte City Trainer Guardiola zur Pause trotz der bis dato desolaten Vorstellung seines Teams nicht mit Wechseln. Ebenso überraschend jedoch der plötzlich Anschlusstreffer durch Jack Grealish kurz nach Wiederanpfiff. Gabriel Jesus profitierte von einem Schnitzer in der "Reds"-Abwehr und legte dann quer auf seinen Teamkollegen Grealish, der aus knapp zehn Metern zum 1:3 einnetzte (47.).
In der Folge gelang es City aber nicht, durch diesen Treffer ein Momentum aufzubauen und Liverpool konnte die Kontrolle über das Spielgeschehen schnell wieder an sich reißen. Allerdings schien die Defensive um Virgil van Dijk und Co nicht mehr ganz so konzentriert wie in Halbzeit eins.
Ein weiteres Mal entwischte Gabriel Jesus seinen Bewachern, doch im Eins-gegen-Eins mit Keeper Alisson konnte dieser seine Klasse zwischen den Pfosten zeigen und verhinderte den Treffer mit einer starken Fußabwehr (70.) verhindern. A
Auf der Gegenseite vergab Mohammed Salah die beste Chance für Liverpool in der zweiten Halbzeit, sein Lupfer sprang aus etwa sieben Metern knapp über die Querlatte hinweg (72.).
Obwohl es dem City-Spiel bis auf einige Einzelaktionen an allen Ecken und Enden mangelte, hielt es Guardiola bis zur Schlussphase nicht für nötig, frische Spieler zu bringen.
Erst in Minute 83 kam Riyad Mahrez von der Bank, der dem Offensivspiel ein wenig Leben einhauchte. Der frische Mahrez überspielte die "Reds" auf Rechtsaußen per Konter, legte mit etwas Glück ab auf Bernardo Silva in der Mitte, der mit seinem Tor zum 2:3 noch einmal Spannung in die Schlussminuten brachte (90.+1)
Am Ende galt für die Bemühungen von Manchester Cty jedoch in englischer Manier "too little, too late". City präsentierte sich über 90 Minuten lang viel zu behäbig und konnte erst in der Nachspielzeit so richtig aufdrehen. Liverpool dagegen reichte eine klasse Leistung in der ersten Halbzeit und gute Nerven nach der Pause, um ins Finale einzuziehen.
Der Tweet zum Spiel:
Der FC Liverpool zieht ins Finale des FA Cup ein. Für Jürgen Klopp ist es dabei das erste FA Cup Finale als Trainer.
Das fiel auf: Sadio Mané
Der Senegalese verkörperte heute eindrucksvoll den Charakter seines ganzen Teams. Zwei von drei Torschüssen landeten im Netz, dazu gewann er 80 Prozent seiner Zweikämpfe - der wichtigste und kurioseste davon gegen City-Torwart Steffen zum 2:0.
Die Statistik: 4
Vier seiner fünf Wechselmöglichkeiten ließ Pep Guardiola ungenutzt verstreichen. Ganz zu erklären war das nicht, denn der erst viel zu spät eingewechselte Mahrez sorgte prompt für eine deutliche Verbesserung im Spiel von City. Mit dieser passiven Stategie dürfte sich Taktikfuchs Guardiola an diesem Tag wohl verkalkuliert haben.
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