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Sané verabschiedet sich vom FC Bayern und will Musiala die Nummer 10 vermachen: "Der Junge hat noch einiges vor sich"
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Publiziert 30/06/2025 um 09:00 GMT+2 Uhr
Leroy Sané hat sein vorerst letztes Match für den FC Bayern München bestritten. Weil er ab 1. Juli bei Galatasaray in Istanbul unter Vertrag steht, reist der deutsche Nationalspieler nach dem 4:2 im Klub-WM-Achtelfinale gegen Flamengo Rio ab. Der Abschied von seinen langjährigen Kollegen war dabei durchaus emotional. Jamal Musiala würde der 29-Jährige indes gerne seine Rückennummer 10 vermachen.
Letztes Spiel für Sané - Kompany: Wichtig ist, dass er liefert
Quelle: Perform
Leroy Sané hatte ein Lächeln im Gesicht, als er endgültig Abschied nahm vom FC Bayern. "Das sind tolle Jungs, tolle Spieler, der ganze Staff drumherum auch. Ich habe es hier sehr genossen", sagte der Nationalspieler nach seinem letzten Einsatz für den Rekordmeister beim 4:2 gegen Flamengo im Achtelfinale der Klub-WM und ergänzte wehmütig: "Ich werde die Mannschaft vermissen."
Er selbst müsse seine Zeit in München, die mit seinem Wechsel zu Galatasaray Istanbul zu Ende geht, "noch ein bisschen einordnen. Fünf Jahre sind eine Weile", sagte Sané: "Ich will einfach noch den Abend mit den Jungs verbringen, eine gute Zeit haben."
Seine Abschiedswochen beim Turnier in den USA habe er jedenfalls "sehr genossen", betonte der 29-Jährige: "Natürlich musste ich mir auch immer wieder ein paar Witze anhören, aber das ist gerade das Besondere. Es hat immer Spaß gemacht, egal, ob man gewinnt oder nicht."
Seine Mitspieler verabschiedeten Sané mit warmen Worten. "Leroy ist ein super Mensch", ein "super Fußballer", sagte Manuel Neuer. Natürlich habe der Flügelstürmer manchmal "ein bisschen Scheiße am Schuh gehabt", gab auch der Kapitän zu, "aber erstmal den richtigen Lauf zu machen, das schafft auch nicht jeder. In anderen Momenten hat er uns die Dinger reingehauen."
Auch Trainer Vincent Kompany betonte, er habe für Sané, mit dem er bei Manchester City noch zusammengespielt hatte, "nichts als Respekt" übrig. "Es waren fünf schöne Jahre mit ihm", sagte Leon Goretzka, "jetzt bleibt uns nichts, als ihm alles Gute zu wünschen für die Zukunft."
Sané und FC Bayern: Gehen im Guten auseinander
Die liegt für Sané in der Türkei. Er freue sich "auf das Team, das Stadion, die Fans", betonte er. Mit dem FC Bayern gehe er in jedem Fall "im Guten auseinander".
"Es wurden sehr viele Spekulationen geschrieben, was noch gar nicht stimmte. Wir haben in Ruhe miteinander geredet, miteinander gearbeitet. Dabei sind einige Kommentare gefallen, dass wir uns schon einig sind, das war aber nicht der Fall. Deswegen bin ich einer, der relativ wenig sagt", so Sané über die Gerüchte um die gescheiterten Verhandlungen mit seinem nun Ex-Verein.
"Nein, das ist mir egal. Wir hatten einen sehr guten Kontakt, auch mit Max (Eberl, Anm.d.Red.). Mit allen, auch den Bossen oben. Wir gehen im Guten auseinander und das respektiere ich sehr", so Sané weiter.
Einen "Erben" für seine Nummer zehn stehe ja auch schon bereit. Er hoffe, dass sein Kumpel Jamal Musiala "sie kriegt", sagte Sané mit einem Lächeln: "Der Junge hat noch einiges vor sich. Ich hoffe, dass er sich die Zeit nimmt, weiter an sich arbeitet und zeigt, was er kann."
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(SID)
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