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FC Bayern: Frauen-Trainer Alexander Straus hört nach der Saison bei den Bayern auf - seit 2022 bei den Münchnern
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Update 17/04/2025 um 14:01 GMT+2 Uhr
Frauen-Trainer Alexander Straus und der FC Bayern München gehen nach der Saison überraschend getrennte Wege. Der 49-jährige Norweger verlässt die Fußball-Meisterinnen nach drei Jahren laut dem Verein auf eigenen Wunsch, der FC Bayern stimmte einer vorzeitigen Vertragsauflösung zum 31. Mai zu. Über die Nachfolge werde zu gegebener Zeit informiert, wie die Münchner am Donnerstag mitteilten.
Alexander Straus hört als Bayern-Trainer auf
Fotocredit: Getty Images
"Mein größtes Ziel war es, die FC Bayern-Frauenmannschaft am Ende meiner Zeit in einer besseren Position zu hinterlassen. Ich denke, wir haben dieses Ziel in den vergangenen drei Jahren erreicht", sagte Straus in der Bayern-Mitteilung. Er habe immer sein "Bestes gegeben, was jedoch Herausforderungen im familiären Bereich mit sich gebracht hat."
Sportvorstand Max Eberl hob den "unschätzbar wichtigen Anteil" des 49-Jährigen an der erfolgreichen Entwicklung der Bayern-Frauen hervor: "Nach den deutschen Meisterschaften 2023 und 2024 kann er am Ende der laufenden Saison nun sogar der erste FCB-Frauentrainer werden, dem drei Meisterschaften in Folge gelingen und damit Geschichte schreiben. Er wird sich in München durch das große Tor verabschieden."
Gekommen war Straus 2022 als unbeschriebenes Blatt vom norwegischen Klub SK Brann Bergen. "Wir haben den Frauenfußball beim FC Bayern zusammen auf die nächste Stufe gehoben", erklärte Direktorin Bianca Rech.
Die gemeinsame "einmaligen Erfolgsstory" soll nun binnen weniger Tage mit dem ersten Double der Bayern-Frauen enden. In der Champions League aber waren die Münchnerinnen trotz großer Ambitionen erneut vor der heißen Phase ausgeschieden, der FC Bayern scheiterte im Viertelfinale am Rekordsieger Olympique Lyon.
Double zum Abschluss das Ziel
Straus, der mit München zudem im Vorjahr den Supercup gewann, zeigte sich "sehr dankbar" für seine Zeit beim FC Bayern. Vor der Trennung aber liege sein "ganzer Fokus" auf dem Endspurt: In der Bundesliga können die Tabellenführerinnen am kommenden Spieltag gegen den SC Freiburg am 27. April die erfolgreiche Titelverteidigung vorzeitig perfekt machen.
Am 1. Mai folgt sogleich in Köln das DFB-Pokalfinale. In das Endspiel gegen Werder Bremen geht München als haushoher Favorit, im Vorjahr hatte sich das Straus-Team beim Gipfeltreffen im Finale dem Seriensieger VfL Wolfsburg geschlagen geben müssen.
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(SID)
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