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Frauen-Nationalmannschaft: Lina Magull beendet DFB-Karriere "nach reiflicher Überlegung" drei Monate vor EM
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Update 19/03/2025 um 16:45 GMT+1 Uhr
Vize-Europameisterin Lina Magull hat ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft verkündet. Dreieinhalb Monate vor der EM in der Schweiz gab die Frau von Inter Mailand ihre Entscheidung bekannt, nach 77 Länderspielen und 22 Toren nicht länger für die DFB-Auswahl aufzulaufen. "Nach reiflicher Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, meine Reise mit der Nationalmannschaft zu beenden", sagte sie.
Lina Magull wird nicht mehr für die deutsche Nationalmannschaft auflaufen
Fotocredit: Getty Images
"Diese Worte auszusprechen, fällt mir unglaublich schwer", erklärte die Mittelfeldspielerin weiter. Mit "tiefster Dankbarkeit" sei es ein Abschied von einem Kapitel "voller intensiver Höhen, Herausforderungen, aber auch unvergesslicher und magischer Momente".
Bundestrainer Christian Wück hatte die frühere Bayern-Kapitänin im Februar nur noch auf Abruf nominiert und wurde in einem persönlichen Gespräch über ihre Entscheidung informiert.
"Sie war über Jahre hinweg wichtiger Bestandteil der Frauen-Nationalmannschaft und hat mit ihrer Erfahrung sowie ihrer taktisch versierten und kreativen Spielweise maßgeblich zu den Erfolgen in den vergangenen Jahren beigetragen", sagte Wück, den Entschluss der 30-Jährigen könne er aber nachvollziehen.
DFB-Sportdirektorin Nia Künzer betonte: "Unvergessen für mich ist ihr Auftritt beim EM-Finale in Wembley 2022, wo sie dem Spiel mit ihren Fähigkeiten und ihrer Willenskraft den Stempel aufgedrückt hat."
Magull trifft im EM-FInale
Gegen England rettete Magull Deutschland mit ihrem Tor zum 1:1 in die Verlängerung, in der aber die Gastgeberinnen triumphierten.
Im Oktober 2015 hatte die U20-Weltmeisterin von 2014 im Nationalteam debütiert und nahm danach an je zwei WM- und EM-Endrunden teil. Auch beim Olympia-Triumph 2016 in Rio war sie als Ersatzspielerin vor Ort.
Offiziell verabschiedet werden soll Magull im Rahmen des Nations-League-Spiels der DFB-Frauen am 8. April in Wolfsburg gegen Schottland.
Für sie gehe nun ein "neues Kapitel in Italien weiter – mit voller Leidenschaft für meinen Verein, einem wertvollen Umfeld und vor allem mit der Freude am Spiel, die mich immer begleitet hat", sagte die gebürtige Dortmunderin.
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(SID)
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