Trotz der Niederlage feierte Italien dank der besseren Tordifferenz den Gruppensieg vor Australien und Brasilien. Die Südamerikanerinnen stehen als einer der besten vier Gruppendritten fest.
Im Duell in Valenciennes entwickelte sich zwischen Italien und den Brasilianerinnen ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Erst ein Foulspiel von Linari an Debinha sorgte für die Entscheidung zugunsten Brasiliens: Marta verwandelte den Strafstoß sicher und erzielte ihr 17. WM-Tor. Damit stellte sie eine neue Bestmarke für Weltmeisterschaften auf. Zuvor hatte sie gleichauf mit Miroslav Klose bei 16 Treffern gelegen.
In Grenoble avancierte Samantha Kerr mit einem Viererpack zur Spielerin des Tages. Vor der Pause brachte die 25-Jährige die Matildas mit zwei Kopfballtreffern (11., 42.) auf die Siegerstraße. Nach dem Seitenwechsel wurde Jamaika deutlich stärker und kam durch Havana Solaun (50.) zum Anschlusstreffer. Für die Mittelamerikanerinnen war es der erste Treffer bei einer WM-Endrunde. Als Jamaika immer stärker wurde, sorgte erneut Kerr (69.) für die Entscheidung. Kurz vor Schluss legte sie nochmals nach (83.).
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