Pressestimmen zur FIFA-Krisensitzung in Rabat - Gianni Infantino bekommt Rückendeckung und bleibt Präsident
Von Adriana Wehrens
Update 06/08/2026 um 09:19 GMT+2 Uhr
Gianni Infantino hat nach einer Krisensitzung der FIFA keinerlei Rücktrittsgedanken geäußert. Im Gegenteil: Er erhält stattdessen Rückendeckung - auch von Mitgliedern, die zuvor öffentliche Kritik ausgesprochen hatten. Nach einem angedeuteten Fehlereingeständnis holt der Präsident des Fußball-Weltverbandes zum Gegenangriff auf seine Zweifler aus. Die internationalen Pressestimmen im Überblick.
Rolle rückwärts: Infantino stoppt Investoren-Deal
Quelle: Perform
Auf dem FIFA-Treffen im marokkanischen Rabat sprachen der FIFA-Generalsekretär und die anwesenden Mitglieder der FIFA-Geschäftsleitung "ihre uneingeschränkte Unterstützung" für den FIFA-Präsidenten aus.
"Neue Grabenkämpfe warten", betitelte die "Krone" aus Österreich am Donnerstagmorgen. Demnach muss sich Infantino nun bemühen, die große Kritik nach seinen gescheiterten Investoren-Plänen - auch von innerhalb des Verbandes - umzukehren.
Trotz der Entschuldigung für sein Vorhaben sitzt der FIFA-Präsident aktuell auf einem wackeligen Thron.
Die nationalen und internationalen Pressestimmen zur FIFA-Krisensitzung.
Pressestimmen aus Deutschland
Bild: "FIFA dementiert Bestechungsversuch - Hat Infantino Marokko das WM-Finale angeboten?"
Sportschau: "Infantino kriecht zu Kreuze - und geht in die Offensive"
Ntv: "'Times'-Bericht sorgt für Wirbel - Löwenmutter FIFA wirft sich vor Infantino"
T-Online: "Wollte Fifa-Boss Elite-Projekt kapern? Geheimpapier bringt Infantino unter Druck"
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Gianni Infantino bleibt trotz vieler Kritik weiter FIFA-Präsident
Fotocredit: Getty Images
Pressestimmen aus England
The Times: "Infantino weigert sich zurückzutreten, entschuldigt sich jedoch in einem letzten verzweifelten Versuch, sich zu retten. Der FIFA-Präsident schwört, weiterzukämpfen, nachdem er bei einem Krisentreffen in Rabat/Marokko die Chance angeboten hatte, das WM-Finale 2030 auszurichten, um Unterstützung zu gewinnen."
The Sun: "Infanti-No GO. Unglaublicherweise wird der 56-Jährige von den FIFA-Führungskräften dabei unterstützt, sein Amt weiter auszuüben."
Daily Mail: "Der schamlose Gianni Infantino hat die volle Unterstützung der FIFA-Führungsspitze erhalten – und wird voraussichtlich im Amt bleiben, nachdem er Führungskräfte zu Krisengesprächen nach Marokko einberufen hatte."
The Guardian: "Die FIFA bekräftigt, dass Gianni Infantino nach dem Krisentreffen in Rabat Präsident bleiben wird"
Pressestimmen aus Frankreich
L'Équipe: "Die FIFA entschuldigt sich nach der Kontroverse um die Öffnung der Weltmeisterschaft für private Investoren und bekräftigt ihre volle Unterstützung für Gianni Infantino."
Pressestimmen aus Italien
Gazzetta dello Sport: "Infantino unter Beschuss, aber bleibt im Amt"
Pressestimmen aus Norwegen
Dagbladet: "Gianni Infantino hat heute Nacht hart zurückgeschlagen. Aber hat er noch genug Freunde?"
NRK: "Ein unter starkem Druck stehender FIFA-Präsident verließ gestern die Krisensitzung in Marokko mit einer Entschuldigung. Doch er will nicht zurücktreten."
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Arsène Wenger kritisierte FIFA-Präsident Gianni Infantino für dessen Vorhaben
Fotocredit: Getty Images
Pressestimmen aus Österreich
Krone: "Nach einer Notfallsitzung in der marokkanischen Hauptstadt Rabat hat das Führungsteam der FIFA Gianni Infantino die volle Unterstützung ausgesprochen. Anstatt eines Rücktritts warten also neue Grabenkämpfe. Denn der Widerstand innerhalb der Verbände wird nicht weniger.
oe24: "Inmitten der schwersten Krise seiner Amtszeit hat das Führungsteam des Fußball-Weltverbandes FIFA seine volle Unterstützung für Präsident Gianni Infantino bekräftigt."
Pressestimmen aus Spanien
AS: "Die FIFA gibt Fehler zu und bittet um Verzeihung. Gleichzeitig gibt es Unterstützung für Infantino."
Marca: "Die FIFA räumt Fehler bei ihrem Vorschlag zur Privatisierung der Weltmeisterschaft ein und wird keine weiteren Angriffe dulden"
Pressestimmen aus den USA
The Athletic/New York Times: "Infantino erhält nach Krisensitzung volle Unterstützung von der FIFA-Führung"
ESPN: "Infantino entschuldigt sich für Fehler, erhält aber die volle Unterstützung der FIFA-Führung."
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(Mit SID)
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Quelle: Perform
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