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DFB fiebert "Highlightspiel" gegen Frankreich entgegen - WM-Vorbereitung beginnt mit Halbfinal-Wiederauflage
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Publiziert 06/10/2022 um 15:43 GMT+2 Uhr
Die DFB-Frauen fiebern ihrem ersten Heimspiel seit dem EM-Hype entgegen. Gegen Frankreich wollen Alexandra Popp und Co. im Rudolf-Harbig-Stadion in Dresden vor vollen Rängen weiter begeistern und die Welle weiterreiten. "Ich glaube, dass wir auf jeden Fall in die richtige Richtung gehen", sagte Lena Oberdorf. Mit der Wiederauflage des EM-Halbfinals startet die Vorbereitung auf die WM 2023.
Kathi Hendrich im EM-Halbfinale gegen Frankreich
Fotocredit: Getty Images
Die deutschen Fußballerinnen sind bereit. Bereit für volle Ränge, bereit für den ersten Heim-Auftritt seit dem großen Hype, bereit für den nächsten Schritt. Das Sommermärchen von England soll für die EM-Heldinnen im Dresdner Herbst ungebrochen weitergehen.
"Wir freuen uns, wir fühlen die Stimmung in der Stadt, die Menschen stehen vor den Bussen. Wir bekommen unheimlich viel Unterstützung", sagte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg vor der Neuauflage des EM-Halbfinals gegen Frankreich am Freitag (20:30 Uhr).
Etwas mehr als zwei Monate liegt das Finale gegen England in Wembley (1:2 n.V.) zurück. Seitdem "hat sich einiges getan", berichtete Nationalmannschaftskapitänin Alexandra Popp. Die Euphorie nach dem Triumphzug ist noch immer spürbar, mehr als 25.000 Tickets sind für das Länderspiel bereits verkauft. Ein komplett volles Rudolf-Harbig-Stadion "wäre echt cool", sagte Voss-Tecklenburg.
Auch die Spielerinnen freuen sich "auf das Highlightspiel vor so vielen Zuschauern", sagte Abwehrspielerin Kathrin Hendrich, und Popp betonte vor der ersten Heimpartie nach der EM: "Wir sind allzeit bereit."
"Die ersten Schritte sind gemacht"
Die 31-Jährige freut sich, "den Hype mitgenommen zu haben", doch sie hofft "auf Nachhaltigkeit". Ihren Teil wollen die Spielerinnen dazu beitragen. "Es liegt in unserer Hand, dass wir nun weiterhin unsere Performance auf den Platz bringen und die Leute weiterhin begeistern mit unserem Spiel", sagte Hendrich.
Das wollen die Vize-Europameisterinnen auch gegen Frankreich, die Partie zur Primetime soll nur der Anfang sein. "Ich glaube, dass wir auf jeden Fall in die richtige Richtung gehen", sagte Lena Oberdorf.
Sportlich gesehen soll der Test die nächste Phase einläuten. Mit der WM in Australien und Neuseeland (20. Juli bis 20. August 2023) steht im kommenden Jahr gleich das nächste Highlight an. Nachdem die DFB-Elf das Ticket dafür schon sicher hat, "beginnt für uns ab jetzt die Turniervorbereitung", sagte Voss-Tecklenburg: "Der Auftakt gegen einen Weltklassegegner wie Frankreich vor einer tollen Kulisse in Dresden ist dafür optimal."
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Popp kritisiert Vereine: "Tun noch zu wenig"
Quelle: Eurosport
Voss-Tecklenburg muss auf Quartett verzichten
Ihr Comeback im Kader feiert Ann-Katrin Berger, die sich zuletzt erneut einer Krebstherapie unterziehen musste. Die Rückkehr der Torhüterin sei "die schönste Nachricht rund um diese Länderspielmaßnahme", sagte Voss-Tecklenburg. Der kurzfristige Ausfall von Giulia Gwinn nach einem Trainingsunfall trübe "die Stimmung" jedoch. Die 54-Jährige muss außerdem auf die verletzten Sara Däbritz und Laura Freigang sowie auf Lina Magull (Corona) verzichten.
Das Selbstbewusstsein ist trotz der Ausfälle da. Vor allem, weil man "Frankreich im EM-Halbfinale mit extremem Willen und extremer Mentalität besiegt" habe, sagte Popp, die Deutschland damals mit einem Doppelpack ins Finale geschossen hatte.
Voss-Tecklenburg erwartet einen "spannenden Vergleich auf höchstem Niveau". Genau solche Spiele seien für die weitere Entwicklung "extrem wichtig", sagte Popp. Denn: "Uns ist schon bewusst, wo wir hinwollen. Wir wollen nächstes Jahr bei der Weltmeisterschaft erfolgreich spielen" - und weiter die Fans begeistern.
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(SID)
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Popp schwärmt: "Mehr brauche ich nicht"
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