Neben der neuen Klub-WM: Intercontinental Cup ersetzt Turnier der kontinentalen Meister - Real steigt im Finale ein

Sechs Klubs, fünf Spiele, vier Titel: Der Weltfußballverband FIFA hat einen neuen Wettbewerb für die sechs kontinentalen Champions eingeführt. Die ersten beiden Partien des Intercontinental Cup sind schon gespielt, das Finale findet am 18. Dezember in Katar statt. Mit Real Madrid steht ein Endspielteilnehmer bereits fest. Das neue Turnier soll zusätzlich zur neuen FIFA Klub-WM stattfinden.

Real Madrid geht als europäischer Vertreter ins Rennen beim Intercontinental Cup.

Fotocredit: Getty Images

Da die Klub-WM künftig nur noch alle vier Jahre stattfindet und 2025 beginnt, ähnelt der Intercontinental Cup in seinem Ablauf der bisherigen Klub-WM und soll jedes Jahr ausgetragen werden.
"Der FIFA Intercontinental Cup bietet die perfekte Gelegenheit, im Vorfeld der neuen Klub-WM globale Sportrivalitäten zu entwickeln und zu stärken", schrieb die FIFA dazu.
Das Format sieht sechs Mannschaften vor, die teilnehmen - und zwar die Gewinner der wichtigsten kontinentalen Wettbewerbe. Für Europa (UEFA) geht demzufolge Champions-League-Sieger Real Madrid ins Rennen.
Daneben sind die Sieger der Copa Libertadores (Südamerika), der CAF Champions League (Afrika), der AFC Champions League Elite (Asien), des CONCACAF Champions Cups (Nord- und Mittelamerika) und der OFC Champions League (Ozeanien) am Start.

Wie der Intercontinental Cup abläuft

Die Klubs steigen in unterschiedlichen Runden in das Turnier ein. In der ersten Runde trat der Ozeanien-Vertreter Auckland City gegen Asien-Repräsentant al-Ain Club aus den Vereinigten Arabischen Emiraten an.
al-Ain setzte sich mit 6:2 durch, unterlag dann aber in der 2. Runde mit 0:3 dem Afrika-Team Al-Ahly. Damit sicherte sich der Verein aus Ägyptens Hauptstadt Kairo den Afrika–Asien–Pazifik-Pokal. Das Heimrecht hatte jeweils die besser platzierte Mannschaft aus dem FIFA-Klubranking.
Geplant ist ferner, dass die Vertreter aus Asien und Afrika zukünftig im Wechsel jeweils in der 1. Runde oder 2. Runde in den Wettbewerb einsteigen, während Ozeaniens Champion immer von Beginn an ran muss.
Alle anderen Spiele finden an einem neutralen Ort statt, 2024 wurde Katars Hauptstadt Doha ausgewählt.

Real Madrid im Finale gegen Sieger des Challenger-Pokals

Dort geht es am 11. Dezember weiter, wenn die Sieger aus Nord- und Südamerika (CONCACAF und Conmebol) im Derby of the Americas gegeneinander antreten. Pachuca CF aus Mexiko steht bereits als Teilnehmer fest, das zweite Team wird im Copa-Libertadores-Finale zwischen den brasilianischen Vereinen Atlético Mineiro und Botafogo FR ermittelt.
Der Sieger trifft am 14. Dezember im Play-off auf Al-Ahly. In dieser Partie geht es um den Challenger-Pokal. Dessen Gewinner tritt am 18. Dezember im Endspiel gegen den Champions-League-Sieger aus Europa, Real Madrid, an.
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Marcel Koller trainiert den ägyptischen Teilnehmer Al-Ahly.

Fotocredit: Getty Images


Wer sich in diesem letzten Spiel des neuen Wettbewerbs durchsetzt, bekommt den Interkontinental-Pokal.
Da es sich um die erste Auflage des Intercontinental Cups in dieser Form handelt, wird Geschichte geschrieben. Eine Chance, die sich Real Madrid nicht entgehen lassen dürfte ...

Die Partien auf einen Blick:

  • 1. Runde: al-Ain Club - Auckland City FC 6:2 (3:1)
  • 2. Runde: Al-Ahly - al-Ain Club 3:0 (1:0)
  • 2. Runde: Sieger Copa Libertadores - Pachuca CF (11. Dezember)
  • Play-off: Al-Ahly SC - Sieger Derby of the Americas (14. Dezember)
  • Finale: Real Madrid - Sieger Challenger-Pokal (18. Dezember)
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Quelle: Perform


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