FC Bayern gewinnt gegen den FC Chelsea - Thomas Müller trifft doppelt

Der FC Bayern München hat im dritten Spiel der Asien-Reise den ersten Sieg eingefahren und sich für das 0:4-Debakel gegen den AC Mailand revanchiert. Das Team von Trainer Carlo Ancelotti gewann gegen den englischen Meister FC Chelsea mit 3:2 (3:1). Rafinha sowie Thomas Müller per Doppelpack waren für die Münchner erfolgreich. Marcos Alonso und Michy Batshuayi trafen für die Blues.

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So lief die Partie:

Ein Schuss, ein Tor - die Bayern! So wie es die Fans gerne skandieren, fing die Partie beim International Champions Cup gegen Chelsea an. Rafinha traute sich in der sechsten Minute, schoss aus 20 Metern flach in die linke untere Ecke.
Die Bayern gaben anschließend weiter Gas, erhöhten durch einen Doppelpack von Thomas Müller (12. Minute und 26.) auf 3:0. Nach der Trinkpause (30.) kam Chelsea besser in die Partie und verkürzte durch Marcos Alonso in der Nachspielzeit auf 1:3.
In der zweiten Hälfte ging es ruhiger zu. Bayern drückte nicht mehr so stark nach vorne wie zu Beginn. Außerdem wechselten die Münchner die Nachwuchskräfte Felix Götze, Christian Früchtl, Milos Pantovic, Manuel Wintzheimer und Niklas Dorsch ein.
Nach den vielen Wechseln verkürzte Chelsea in der 85 Minute. Der eingewechselte neue Star-Stürmer Álvaro Morata verlängerte eine Ecke von der linken Seite zu Michy Batshuayi. Der Belgier musste den Ball nur noch aus fünf Metern über die Linie schieben. In den letzten fünf Minuten bauten die Londoner allerdings nicht genug Druck auf, um auszugleichen.

Das fiel auf: Friedl und Ribéry harmonieren

Ein Österreicher und Frank Ribéry, das scheint zu passen! Die Rede ist nicht von David Alaba und Ribéry. Die beiden spielen bereits seit Jahren zusammen, setzen die Verteidiger stets unter Druck.
Da Alaba jedoch wegen muskulärer Probleme geschont wurde, hat es nun mit Marco Friedl ein anderer Österreicher auf der Linksverteidiger-Position Alaba gleichgemacht. Friedl spielte abgeklärt und mit Offensiv-Drang. Bekommt Alaba jetzt Konkurrenz?

Der Tweet des Spiels:

Nachdem feststand, dass Joshua Kimmich Nachfolger von Philipp Lahm werden sollte, äußerte sich auch Rafinha. Er wolle um seinen Platz kämpfen und in der kommenden Saison Stammrechtsverteidiger werden. Gegen Chelsea untermalte er diese Aussage mit einer starken Leistung und dem wichtigen 1:0.

Die Statistik: 5

Das erste James-Tor lässt weiter auf sich warten. Der Kolumbianer war gegen Chelsea erneut engagiert und gab insgesamt fünf Torschüsse ab. Keiner fand den Weg ins Tor, daher muss James Rodríguez weiter auf seinen ersten Treffer hinarbeiten.
Vielleicht klappt es ja am Donnerstag beim nächsten Spiel des Internationl Champions Cup gegen Inter Mailand (13.35 Uhr im Liveticker auf Eurosport.de ab 13 Uhr).
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