Der Videoassistent wird langsam aber sicher in immer mehr Wettbewerben im internationalen Fußball eingeführt. Die Meinungen zu der neuen Technik könnten nicht gespaltener sein - man liebt ihn oder man hasst ihn.
Thiago Alcántara hat sich nun nach dem verlorenen Match des FC Bayern München gegen den FC Arsenal (1:2) im Rahmen des International Champions Cups deutlich gegen den Videobeweis ausgesprochen.
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"Ich bin total gegen den Videobeweis", sagte der 28-Jährige gegenüber der "Marca".

Thiago - ein Fußballromantiker

Im Interview bezeichnete sich Thiago selbst als "Fußballromantiker". Er habe etwas übrig für die kleinen Ungenauigkeiten, die das Spiel erst zu dem machen, was es ist. Einige der historischsten Szenen im Fußball wären laut dem Spanier mit dem Videobeweis nicht zustande gekommen. Thiago weiter:
Die Technologie sorgt für mehr Gerechtigkeit, sie nimmt dem Spiel aber auch einen Teil seiner Essenz.
Als Torschütze sei es schwierig, gleich nach einem Tor in Jubel auszubrechen. Man müsse sich immer zum Schiedsrichter umsehen, um zu überprüfen, ob der Referee den Treffer zählt - oder eben nicht.
"Ich denke, der Fußball verliert dadurch (durch den VAR, Anm. d. Red.) an Emotion", so Thiago.
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