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FC Bayern München | Thiago über Videobeweis: "Bin total dagegen"
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Publiziert 19/07/2019 um 16:16 GMT+2 Uhr
Der Videobeweis (VAR) spaltet die Fußballwelt. Thiago Alcántara hat sich in einem Interview mit der spanischen "Marca" nun klar gegen den Assistenten positioniert. Für den 28-jährigen Mittelfeldspieler des FC Bayern München zerstöre die Technik den Jubel nach einem Tor und sähe ständig Zweifel in den Köpfen der Torschützen.
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Der Videoassistent wird langsam aber sicher in immer mehr Wettbewerben im internationalen Fußball eingeführt. Die Meinungen zu der neuen Technik könnten nicht gespaltener sein - man liebt ihn oder man hasst ihn.
Thiago Alcántara hat sich nun nach dem verlorenen Match des FC Bayern München gegen den FC Arsenal (1:2) im Rahmen des International Champions Cups deutlich gegen den Videobeweis ausgesprochen.
"Ich bin total gegen den Videobeweis", sagte der 28-Jährige gegenüber der "Marca".
Thiago - ein Fußballromantiker
Im Interview bezeichnete sich Thiago selbst als "Fußballromantiker". Er habe etwas übrig für die kleinen Ungenauigkeiten, die das Spiel erst zu dem machen, was es ist. Einige der historischsten Szenen im Fußball wären laut dem Spanier mit dem Videobeweis nicht zustande gekommen. Thiago weiter:
Als Torschütze sei es schwierig, gleich nach einem Tor in Jubel auszubrechen. Man müsse sich immer zum Schiedsrichter umsehen, um zu überprüfen, ob der Referee den Treffer zählt - oder eben nicht.
"Ich denke, der Fußball verliert dadurch (durch den VAR, Anm. d. Red.) an Emotion", so Thiago.
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