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Iranische Behörden beschlagnahmen mutmaßliche Immobilien von Ali Karimi - Ex-Bayern-Profi gilt als Regierungskritiker
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Publiziert 11/05/2026 um 19:53 GMT+2 Uhr
Die iranischen Behörden haben die Beschlagnahmung mutmaßlicher Immobilien des Ex-Bayern-Profis Ali Karimi angeordnet. Der ehemalige iranische Nationalspieler gilt als regierungskritisch und lebt seit 2022 im Exil. Er sei ein "Verräter des Heimatlandes, der seit Jahren umfangreich bei der Unterstützung des Feindes aktiv ist", begründete die Justiz-Nachrichtenagentur "Misan" den Schritt am Montag.
Ali Karimi im Jahr 2012
Fotocredit: SID
Der 47-Jährige spielte von 2005 bis 2007 für den deutschen Rekordmeister FC Bayern München. Zwei Gewerbe- und vier Wohnimmobilien Karimis seien "identifiziert und auf gerichtliche Anweisung beschlagnahmt worden".
Der frühere Mittelfeldspieler hatte sich in den vergangenen Jahren in Onlinediensten immer wieder kritisch zur politischen Lage in seiner Heimat geäußert und Proteste gegen die Machthaber in Teheran unterstützt.
2022 wurde Karimi von den Behörden seines Heimatlandes in Abwesenheit wegen Unterstützung der Massenproteste nach dem Tod der jungen Kurdin Mahsa Amini angeklagt.
Nach einer weiteren regierungskritischen Protestwelle zum Jahreswechsel und seit Beginn des Krieges mit den USA und Israel hatte die iranische Justiz immer wieder damit gedroht, den Besitz von Menschen, die als Bedrohung der nationalen Sicherheit eingestuft werden, zu beschlagnahmen.
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(SID)
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