Italien vor Scherbenhaufen: Aus von Paolo Maldini als Tiefpunkt in chaotischem Umbruch - folgt jetzt Giorgio Chiellini?
Publiziert 28/07/2026 um 10:16 GMT+2 Uhr
Der chaotische Umbruch beim viermaligen Weltmeister Italien geht in die nächste Runde. Medienberichten zufolge wird nun der frühere Nationalspieler Giorgio Chiellini als neuer Sportdirektor gehandelt, als mögliche neue Nationaltrainer gelten nun wieder die ehemaligen Amtsinhaber Roberto Mancini und Antonio Conte.
Giorgio Chiellini soll auf Paolo Maldini folgen
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Chiellini ist laut "Gazzetta dello Sport" der aussichtsreichste Kandidat für den Posten des Sportchefs.
Der langjährige Innenverteidiger absolvierte 117 Länderspiele und führte die Squadra Azzurra 2021 als Kapitän unter Mancini zum EM-Titel. Der studierte Wirtschaftswissenschaftler arbeitet als Manager bei seinem früheren Verein Juventus Turin.
Die Entscheidung über den neuen Nationaltrainer wird laut Medien innerhalb der kommenden zwei bis drei Tage erwartet. Der Verbandsvorstand will sich auf seiner Sitzung am Dienstag mit der Personalie befassen.
Das Bemühen um Starcoach Pep Guardiola war ebenso ins Leere gelaufen wie jenes um Carlo Ancelotti (Brasilien). Die Alternative Andrea Pirlo war wegen der Zusammenarbeit des einstigen Mittelfeld-Genies mit einem russischen Wettanbieter keine.
Chaotische Stunden im italienischen Fußball
In Folge des Scheiterns ihres Bemühens um Pirlo traten die erst vor gut zwei Wochen verpflichteten Sportdirektoren Paolo Maldini und Leonardo zurück.
Hinter dem italienischen Fußball liegen chaotische Stunden - auch in Sachen Kommunikation. "Wir wussten nichts von der Pirlo-Russland-Affäre", meinte Giancarlo Abete, Präsident der Nationalen Amateurliga. "Das heutige Treffen begann mit Verhandlungen mit Guardiola und anschließend Pirlos Empfehlung. Danach traten die bekannten Probleme zutage, Vorgänge, von denen der Verband bei seiner Entscheidung nichts wusste."
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Die Personalie Andrea Pirlo hat in Italien zuletzt für viele Diskussionen gesorgt
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Vom Rücktritt seitens Maldini und Leonardo haben die Verantwortlichen aus den Medien erfahren. "Bis vor 45 Minuten haben wir noch über die Alternativen nachgedacht, die der Technische Direktor und der Berater vorgeschlagen hatten", so Abate. "Jetzt müssen wir mit dem ganzen Projekt von vorne beginnen."
Malagó steht vor einem Scherbenhaufen
Der ebenfalls erst seit gut einem Monat amtierende Verbandspräsident Giovanni Malagó steht vor einem Scherbenhaufen. "Italien muss neu gegründet werden", kommentierte die Gazzetta.
Begleitet wird die Trainersuche von einem öffentlichen Schlagabtausch zwischen Sportminister Andrea Abodi und Malago.
Abodi bescheinigte dem Verbandschef, dieser gebe eine "unschöne Figur" ab. Malago konterte, nicht jeder könne über Fehler anderer urteilen.
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(mit SID)
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Maresca über Vorgänger: "Ein Privileg Pep zu beerben"
Quelle: SNTV
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