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Cristiano Ronaldo: Wechsel von Real Madrid zu Juventus Turin wohl fix
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Publiziert 06/07/2018 um 09:02 GMT+2 Uhr
Der Wechsel von Cristiano Ronaldo scheint beschlossene Sache: Der Superstar wird Real Madrid nach neun Jahren voller Titel verlassen. Wie das spanische Sportblatt Marca berichtet, soll der fünfmalige Weltfußballer einem Wechsel zu Italiens Rekordmeister Juventus Turin zugestimmt haben. Real werde ihm bei diesem Transfer keine Steine in den Weg legen. Juve wiederum lässt dafür einen Star ziehen.
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Turin liegt Cristiano Ronaldo bereits zu Füßen. Die Juventus-Tifosi lassen Trikots mit seinem Namen und der Rückennummer 7 beflocken, Bürgermeisterin Chiara Appendino freut sich auf den "einzigartigen" neuen Einwohner, sogar Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini frohlockt schon über den Ronaldo-Effekt für die Serie A. Der CR7-Hype ist schon da, zum Mega-Deal fehlt wohl nur noch die Unterschrift.
Ronaldo: Bereits 28-mal mit Juve telefoniert
Wie die spanische Sportzeitung "Marca" am Freitag berichtet, ist der Transfer des Superstars von Real Madrid zum italienischen Rekordmeister beschlossene Sache. 28-mal habe Ronaldo mit Juve-Präsident Andrea Agnelli telefoniert und ihm "bereits das Ja-Wort gegeben", schrieb das Hausblatt des Champions-League-Siegers. Am Samstag könnte die Tormaschine offiziell vorgestellt werden, danach soll der fünfmalige Weltfußballer die Alte Dame zum ersehnten Triumph in der Königsklasse führen.
Im Zuge des Deals soll unter anderem Gonzalo Higuain, argentinischer Stürmer des italienischen Rekordmeisters, für 50 Millionen Euro zum FC Chelsea wechseln.
Fiat soll Deal mitabwickeln
Nach neun Jahren also steht Ronaldo, vertraglich noch bis 2021 gebunden, vor dem vorzeitigen Abgang aus Madrid. Der 33-Jährige, so heißt es, verlässt die spanische Hauptstadt zutiefst gekränkt. Seine festgeschriebene Ablöse von einer Milliarde Euro senkte der Klub laut "Marca" auf schlappe 100 Millionen.
Ein Affront für den stolzen Portugiesen, den die Turiner mit einem Vierjahresvertrag inklusive Netto-Jahresgehalt von 30 Millionen Euro locken - das Transfer-Gesamtvolumen beträgt angeblich 350 Millionen Euro. Die Kosten sollen teils von Juve, teils vom Mutterkonzern Exor getragen werden, sprich der Finanzgesellschaft, die auch am Autobauer Fiat Chrysler (FCA) beteiligt ist. Die FCA-Gruppe, zu der auch Ferrari gehört, will sich Ronaldo laut italienischen Medien als Werbeträger sichern.
Ronaldo schweigt und schickt Berater vor
Und was sagt Ronaldo selbst? Der Superstar ist abgetaucht. Der sonst in den Sozialen Netzwerken dauerpräsente Torjäger hat seit Portugals Aus im WM-Achtelfinale gegen Uruguay (1:2) nur noch einen Abschiedsgruß aus Russland gepostet.
Ronaldos Berater Jorge Mendes lässt einen Wechsel Ronaldos noch offen, sprach in einem Interview mit der portugiesischen Zeitung "Record" aber schon über den Transfer:
Sollte sein Klient Real Madrid verlassen, ergänzte der Portugiese, wäre Ronaldo dem Klub sowie allen Mitarbeitern und Fans "auf ewig dankbar".
Diese neue Etappe sorgt nicht nur in Turin und Madrid für Wirbel. Der Deal könnte der berühmte erste Dominostein sein, der das Treiben auf dem Transfermarkt in diesem Sommer so richtig in Schwung bringt. War die Gerüchteküche bei der WM bisher verdächtig kalt geblieben, steht nun ein Beben bevor.
Neymar oder Mbappé als Ersatz
Klar ist: Die Bosse in Madrid wollen dringend einen hochkarätigen Ersatz. Und da liegen zwei ganz große Namen auf der Hand: Neymar und Kylian Mbappe, beide beim französischen Meister Paris St. Germain unter Vertrag.
Medienberichten zufolge sollen die Königlichen bereits 310 Millionen Euro für Brasiliens Ballzauberer geboten haben, für den französischen Wunderknaben 272 Millionen Euro. Beides dementierte Real allerdings umgehend mit offiziellen Stellungnahmen. Englands Kapitän Harry Kane wird auch genannt, sein Wechsel von Tottenham nach Madrid ist allerdings unwahrscheinlich.
Higuaín als Leidtragender des CR7-Deals
Juventus müsste seinerseits natürlich Spieler verkaufen. So soll Gonzalo Higuaín angeblich für 60 Millionen Euro zum FC Chelsea transferiert werden, an seinem argentinischen Landsmann Paulo Dybala soll der FC Liverpool interessiert sein. Womöglich müsste aber auch Miralem Pjanic gehen, der angeblich beim FC Barcelona und Manchester City auf der Wunschliste steht.
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