FC Barcelona | Ernesto Valverde nicht mehr Trainer

Ernesto Valverde ist nicht mehr Trainer beim spanischen Fußball-Meister FC Barcelona. Das gab der Verein am Montagabend bekannt. Sein Nachfolger steht bereits fest: Quique Setién übernimmt die Katalanen direkt und erhält einen Vertrag bis Sommer 2022. Bereits zuvor hatte sich der Abschied von Valverde angekündigt, nachdem Barça zuletzt nicht überzeugen konnte.

Eurosport

Fotocredit: Eurosport

"Es ist nicht der schönste Moment für einen Trainer, aber er wartet auf die Auflösung seines Vertrages", hatte Valverdes Berater Inaki Ibanez noch am Montagabend nach Gesprächen in der Geschäftsstelle des Vereins zu Protokoll gegeben.
Schon zuvor hatte sich die Ablösung seines Klienten nach zweieinhalbjähriger Amtszeit und rund sechs Monate vor Ablauf seines Vertrages abgezeichnet. Barca-Präsident Josep Maria Bartomeu persönlich suchte nach dem Montag-Training das Gespräch mit dem Coach und teilte dem 55-Jährigen dabei angeblich mit, dass bei der anschließenden Krisensitzung der Vereinsspitze die Trennung beschlossen werden sollte.
Am vergangenen Donnerstag war Valverde mit Barcelona im Halbfinale des spanischen Supercups an Atletico Madrid (2:3) gescheitert und damit zum vierten Mal in den vergangenen fünf Pflichtspielen sieglos geblieben.
In der Liga ist der Meister der vergangenen beiden Spielzeiten punktgleich mit dem Erzrivalen Real Madrid Tabellenführer, in der Champions League erreichte Barca gemeinsam mit Bundesligist Borussia Dortmund souverän das Achtelfinale.

Xavi zögerte offenbar zu lange

Valverdes sechs Jahre älterer Nachfolger Setien stand bis Ende der vergangenen Saison bei Barcelonas Ligakonkurrent Betis Sevilla an der Seitenlinie. Zu den vorherigen Trainer-Stationen des früheren Mittelfeldspielers, der angeblich schon vor Jahresfrist mit Barcelona in Verbindung gestanden hatte, gehörten auch UD Las Palmas, CD Logrones und Racing Santander.
Vor Setiens Verpflichtung hatte Barca offenbar die Vereinslegende Xavi als neuen Coach zurückholen wollen. Doch der 39-Jährige, der momentan Al-Sadd in Katar trainiert, zögerte angeblich mit einer Zusage.
(mit SID)
Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung