FC Barcelona kürzt Stars um Messi, ter Stegen, Dembélé das Gehalt

Aufgrund der Spielausfälle durch das Coronavirus fehlen dem FC Barcelona Einnahmen in Millionenhöhe. Die Spieler der Katalanen seien zwar grundsätzlich bereit gewesen, auf Teile ihres Gehaltes zu verzichten, Barça habe jedoch keine Einigung über eine freiwillige Gehaltskürzung erzielen können. Nun hat der Klub eine Entscheidung getroffen, die für Ärger mit seinen Stars sorgen dürfte.

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Das teilte der FC Barcelona in einer Pressemitteilung mit. Der Verein begründet die Umstellung auf Kurzarbeit mit den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Nach spanischem Recht können Unternehmen im Falle höherer Gewalt zu solchen Mitteln greifen.
Laut übereinstimmenden spanischen Medienberichten hatte der FC Barcelona zuvor mit den Profis über eine Gehaltsverkürzung verhandelt, jedoch keine Einigung erzielen können.
Barça habe dem Team für die fußballfreie Zeit ursprünglich eine Gehaltskürzung in Höhe von 70 Prozent vorgeschlagen, die Spieler seien offenbar nur zu einem 30-prozentigen Verzicht bereit gewesen. Über die Höhe der jetzigen Reduktion hat der Klub keine Angaben gemacht.
Präsident Josep Bartomeu wolle in den nächsten Tagen zwar weiter mit den Profis reden und diesbezüglich eine Einigung erzielen. Aber die Kürzung sei beschlossene Sache. Stellungnahmen der Spieler gab es vorerst nicht.
Die Profis hätten theoretisch nun 20 Tage lang Zeit, die Kürzung vor Gericht anzufechten. Im offiziellen Statement des Klubs heißt es:

Barça fehlen Einnahmen in Millionenhöhe

Doch nicht nur die Spieler sind von der Kurzarbeit betroffen, die Maßnahmen würden für alle Angestellten des Vereins gelten. Dem FC Barcelona fehlen nicht nur die Einnahmen aus dem vorläufig ausgesetzten Spielbetrieb der spanischen Liga und der Champions League, sondern auch von Sponsoren und aus weiteren Quellen, wie beispielsweise dem Vereinsmuseum und dem Merchandising.
Und diese Einnahmen brauchen die Katalanen, um ihre Stars bezahlen zu können. Nach spanischen Medienberichten müssen die Katalanen für die Gehälter der Fußballprofis rund 300 Millionen Euro im Jahr hinblättern. Hinzu kommen Bonuszahlungen wie Prämien für Tore, Siege oder Titel und auch Transfergelder.
Barça gab in der Mitteilung zudem bekannt, dass alle Unterlagen des Vereins den Gesundheitsbehörden der katalanischen Regierung zur Verfügung gestellt worden seien. Spanien ist eines der am heftigsten von Covid-19 betroffenen Länder. Es wird erwartet, dass weitere spanische Erstligisten dem FC Barcelona folgen werden.
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