FC Barcelona: Getafe-Coach José Bordalás äußert sich abfällig

Der FC Barcelona hat vergangenen Monat in der La Liga mit 2:1 gegen den FC Getafe gewonnen. Doch Getafe-Trainer José Bordalás ist der Meinung, dass es Barça und nicht sein Team ist, das sich aktuell schwer tut, attraktiven Fußball zu spielen. Er würde seine Mannschaft jedenfalls nicht wie Barça spielen sehen wollen, sagte er nun als Retourkutsche auf die Kritik von Frenkie de Jong.

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José Bordalás liegt derzeit mit dem FC Getafe in der La Liga auf dem vierten Platz, zehn Punkte hinter dem zweitplatzierten FC Barcelona. Und obwohl die Katalanen im Februar die Partie gegen Getafe mit 2:1 für sich entscheiden konnten, kommt es für Getafe-Coach nicht infrage, so wie Barcelona zu spielen.
Bordalás nannte gegenüber dem Radiosender der "Marca" auch den Grund: "Als wir gegen Barça spielten, hat der Torwart 69 Pässe gespielt." Damit spielte Marc-André ter Stegen die viertmeisten Pässe auf dem Platz. Für den Trainer ist diese Spielweise keine Option:

Bordalás wettert gegen de Jong

Mit seiner Kritik schlug er auch gegen Frenkie de Jong zurück. Der Niederländer hatte nach dem überraschenden 2:0-Hinspielerfolg des FC Getafe in der Europa League gegen seinen Ex-Klub Ajax Amsterdam gegenüber "NOS" gesagt:
De Jong hatte bis zum Sommer bei Ajax Amsterdam gespielt, ehe er zum FC Barcelona gewechselt war. Doch Bordalás und sein Team nutzten die harsche Kritik von de Jong als zusätzliche Motivation für das Rückspiel. Sie unterlagen zwar Ajax mit 1:2, doch das Ergebnis reichte dem spanischen Team zum Weiterkommen.
Im Achtelfinale trifft Getafe nun auf Inter Mailand. Wegen der Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus' finden beide Spiele (12.3./19.3.) ohne Zuschauer statt.
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