Lionel Messi soll FC Barcelona um Freigabe gebeten haben

Lionel Messi soll sich nach dem 2:8-Debakel des FC Barcelona im Champions-League-Viertelfinale mit einem Transfer beschäftigen. Das berichtet "Esporte Interativo" aus dem Umfeld des Argentiniers. Angeblich ist neben Inter Mailand auch Manchester City mit Ex-Coach Pep Guardiola in der Verlosung. Laut "Mundo Deportivo" wissen die Verantwortlichen in Barcelona aber nichts von Messis Wechselwunsch.

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Lionel Messi soll nach dem blamablen Aus des FC Barcelona in der Champions League gegen den FC Bayern (2:8) mehr als bedient sein und nicht mehr an das Projekt des Vereins glauben. Nach Informationen des brasilianischen Senders "Esporte Interativo" bat der Superstar daher um eine Transfer-Freigabe.
Eine Messi nahe stehende Person wurde dabei zitiert, dass er den 33-Jährigen noch nie so entschlossen gesehen habe, Barcelona zu verlassen. Laut dem Bericht habe Messi seinen Wunsch bereits dem Verwaltungsrat der Katalanen unter dem Vorsitz von Klubpräsident Josep Maria Bartomeu mitgeteilt.

Inter und ManCity wohl interessiert

Als möglicher Abnehmer wurde zunächst Inter Mailand gehandelt. Der chinesische Eigentümer der Italiener, der Industriekoloss Suning, soll laut Medienberichten zu einer groß angelegten Offensive bereit sein, um den sechsmaligen Weltfußballer nach Mailand zu holen.
Beflügelt wurden die Spekulationen von Berichten, nach denen sich Messi ein Penthouse im exklusiven Mailänder Hochhaus Torre Solaria, unweit von Inters Hauptquartier, gekauft hat. Auch sein Vater Jorge soll eine Wohnung in der lombardischen Hauptstadt gekauft haben, um von Steueranreizen zu profitieren, die Italien für Ausländer eingeführt hat.
Doch auch Manchester City mit Ex-Coach Pep Guardiola würde Messi offenbar gerne verpflichten. Wie der "Daily Mirror" berichtet, haben die Engländer aktuell sogar die Nase vorn. Die ManCity-Bosse würden sich bei einem Messi-Transfer offenbar keine finanziellen Grenzen setzen.
Angesichts einer Ausstiegsklausel in Höhe von 700 Millionen Euro dürfte es aber selbst für die Skyblues ein Limit geben - vor allem inmitten der Coronakrise.

Messi: Vertragsklausel schon abgelaufen

Eine spezielle Klausel in seinem Vertrag ermöglicht es Messi eigentlich, zum Ende jeder Saison ablösefrei zu gehen. Doch Ende Mai lief diese Frist ab und nun müsste ein interessierter Verein die riesige Ablösesumme bezahlen. Es sei denn, die Barça-Bosse würden sich gesprächsbereit zeigen.
Doch ob Messi die Katalanen überhaupt schon im Sommer verlassen will, ist ohnehin nicht geklärt. Denn die spanische Zeitung "Mundo Deportivo" widerspricht den Berichten von "Esporte Interativo". Demnach habe der FC Barcelona von Messi bisher keinen Freigabe-Wunsch erhalten.
Das hätten vereinsnahe Quellen der Sportzeitung bestätigt. Weder Klubpräsident Bartomeu, Geschäftsführer Oscar Grau noch Sportdirektor Éric Abidal hätten in diese Richtung etwas von Messi gehört.
Auch die spanische Zeitung "Sport" will aus dem Verein erfahren haben, dass es bisher weder eine Anfrage eines anderen Klubs für Messi noch eine Bitte auf Freigabe vom Argentinier selbst gegeben habe.
(mit SID)
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