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Pep Guardiola: Präsidentschaftskandidat Laporta träumt von Rückkehr
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Publiziert 12/05/2020 um 18:37 GMT+2 Uhr
Joan Laporta war schon von 2003 bis 2010 Präsident des FC Barcelona. Nun träumt der ehemalige Politiker von einer Rückkehr des damaligen Trainers Pep Guardiola. Das erklärte Laporta, der im kommenden Jahr erneut zur Präsidentenwahl antritt, dem Fernsehsender "TV3": "Was mir am besten gefallen würde, wäre Guardiolas Rückkehr." Schon 2008 hatte der 57-Jährige Guardiola zum Cheftrainer gemacht.
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Damals bevorzugte Laporta sogar den Reserve-Coach, obwohl José Mourinho zu diesem Zeitpunkt als neuer Barça-Trainer im Gespräch war.
Bis 2012 holte Guardiola mit den Katalanen unter anderem zwei Mal die Champions League sowie drei Mal die spanische Meisterschaft. Gleich in seiner ersten Saison gewann er mit Barça sogar das Triple.
Von Guardiola schwärmte der Ex-Boss, der 2010 nach zwei Amtszeiten nicht wieder direkt zur Wahl antreten konnte, während der Bekanntgabe seiner erneuten Kandidatur: "Er ist ein Maßstab für Barcelona, und viele Fans wären begeistert, wenn er zurückkommt, um den Verein erneut zu trainieren."
Guardiola-Vertrag in Manchester endet 2021
Im kommenden Jahr endet der Vertrag des ehemaligen Bayern-Trainers bei Manchester City. Der Zeitpunkt könnte also kaum günstiger sein, um zu versuchen, Guardiola nach Barcelona zurückzuholen. Zumal der 49-Jährige bei den meisten seiner Trainerstationen nach drei bis spätestens vier Jahren eine neue Herausforderung sucht. In Manchester ist Guardiola zuzüglich der kommenden Saison dann fünf Jahre verantwortlich.
Auch die Tatsache, dass ManCity nach aktuellem Stand für die nächsten beiden Champions-League-Spielzeiten gesperrt ist, könnte den Katalanen zu einem Abschied bewegen. Mit Xavi war in den vergangenen Monaten zudem ein ehemaliger Spieler Guardiolas als kommender Barça-Trainer im Gespräch.
Doch bei dem 40-Jährigen, der zur Zeit als Vereinscoach in Katar arbeitet, ist Laporta noch etwas skeptisch. "Im Jahr 2021 wird es immer noch Spieler geben, die Xavis Teamkollegen waren. Und er muss überlegen, ob er bereit ist, ehemalige Teamkollegen zu führen, was keine leichte Sache ist", meinte der Ex-Präsident. Xavi müsse deshalb selbst "entscheiden, was sein Moment ist".
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