Coronakrise trifft Real Madrid: Massive Gehaltskürzungen drohen

Die Einschränkungen und die damit einhergehenden finanziellen Einbußen durch die Corona-Pandemie bekommt jetzt anscheinend auch Real Madrid zu spüren. Wie die spanische Zeitung "as" berichtet, überlegen die Verantwortlichen die Gehälter von Spielern und Funktionären um 30 Prozent zu kürzen. Es wäre die zweite Kürzung hintereinander, bereits zu dieser Saison wurden Gehälter um zehn Prozent gesenkt.

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Die Kürzung zu dieser Saison wurde einvernehmlich mit der Mannschaft getroffen. Die jetzt angedachte weitere Senkung wäre davon unabhängig und würde nicht nur die Profis, sondern auch die Funktionäre selbst treffen.
Alle anderen Angestellten von Real Madrid würden aber weiter ihr volles Gehalt bekommen.
Laut "as" rechneten die Königlichen für diese Saison mit Einnahmen von 822 Millionen Euro, die sich in vier Haupteinnahmequellen unterteilen lassen: Mitgliedsbeiträge und Ticketverkauf, internationale Freundschaftspiele und Wettbewerbe, TV-Rechte und Marketingeinnahmen. In all diesen Bereichen würden deutliche Einbußen drohen.

Auch Barça und PSG müssen sparen

Selbst wenn die Madrilenen nur 20 Prozent an Einnahmen verlieren sollten, hätten sie schon ein großes Problem, da sich die Ausgaben momentan auf 741 Millionen Euro belaufen.
283 Millionen Euro gehen an die Profis der ersten Mannschaft. Mit einer Gehaltssenkung von 30 Prozent würden die Königlichen zirka 85 Millionen Euro einsparen.
Mit diesen Kürzungen ist Real europaweit aber nicht alleine. Auch Paris Saint-Germain deutete bereits an, die Gehälter seiner Stars um bis zu 50 Prozent senken zu wollen.
Der FC Barcelona denke ebenfalls über niedrigere Gehälter nach. Dort könnten die Gesamtausgaben für Gehälter in der nächsten Saison um 230 Millionen Euro sinken.
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