Atlético Madrid steht nach einem dramatischen Sieg kurz vor der elften Meisterschaft der Vereinsgeschichte. Das Team von Trainer Diego Simeone bezwang CA Osasuna 2:1 (0:0) und geht als Tabellenführer in den letzten Spieltag der spanischen Primera Division. Bis zur 82. Minute lagen die Rojiblancos noch in Rückstand.
Atlético führt die Tabelle mit 83 Punkten vor dem Lokalrivalen Real (81) an, der ohne Toni Kroos mit 1:0 (0:0) bei Athletic Bilbao gewann. Dritter ist der FC Barcelona (77), der nach einem 1:2 (1:1) gegen Celta Vigo keine Chance mehr auf den Titel hat. Lionel Messi schoss Barça in Führung (28.), Santi Mina drehte die Partie mit einem Doppelpack (38./89.). Zudem sah bei Barcelona Clément Lenglet Rot (83.).
Renan Lodi (82.) und Luis Suárez (88.) retteten Atlético nach dem Rückstand durch Ante Budimir (75.). Schon bei einem Remis hätte das Simeone-Team Platz eins an Real verloren.
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Atlético Madrid hat Titelgewinn in eigener Hand

Am letzten Spieltag ist Atletico zu Gast bei Real Valladolid. Ein Remis könnte aber zu wenig sein, da Verfolger Real den direkten Vergleich mit dem Stadtrivalen gewonnen hat. Die Königlichen, bei denen Kroos als Kontaktperson einer positiv auf Corona getesteten Person derzeit fehlt, empfangen zeitgleich den Europa-League-Finalisten FC Villarreal.
Nach mehr als einem Jahr fanden am Sonntag wieder zwei La-Liga-Spiele mit Zuschauern statt: Bei der Partie zwischen Villarreal und dem FC Sevilla (4:0) waren 5000 Dauerkarteninhaber zugelassen, in Valencia sahen 3000 Fans das 4:1 gegen Eibar. Nach sieben Jahren in der ersten Liga steht das Team aus der baskischen Kleinstadt Eibar als erster Absteiger fest.

Zidane dementiert Abschiedsgerüchte

Real Madrids Trainer Zinédine Zidane wies derweil Spekulationen um einen beschlossenen Abschied zum Saisonende zurück. "Wie könnte ich meinen Spielern jetzt sagen, dass ich gehen werde? Das ist eine Lüge", sagte der Franzose am Sonntag nach dem Sieg in Bilbao.
Mehrere spanische Medien hatten zuvor berichtet, Zidane habe seine Mannschaft von seinem Abgang unterrichtet. Der Vertrag des einstigen französischen Weltklassespielers bei Real läuft noch bis 2022.
Zuletzt hatte es in Italien Medienberichte gegeben, dass Zidane Nachfolger von Andrea Pirlo beim italienischen Rekordmeister Juventus Turin werden könnte. Zidane war als Spieler in der Saison 1996/97 zu Juventus gewechselt. Italienische Medien spekulieren derweil mit Massimiliano Allegri als künftigen Real-Coach.
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(SID)

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