Gegenüber der "Mundo Deportivo" erklärte Javier Bordas, der auch in die Transferaktivitäten des Klubs involviert war, was bei Kylian Mbappé vor drei Jahre schief lief: "Ich rief seinen Vater an und er sagte mir, dass er zu Barcelona gehen könnte, weil Neymar nicht mehr da ist", berichtete Bordas und führte aus, dass auch Mbappés damaliger Verein der AS Monaco einen Wechsel nach Spanien bevorzugte, um nicht einen direkten Konkurrenten zu stärken.
"Wir hätten für 100 Millionen Euro zuschlagen können, aber der damalige Sportdirektor Robert Fernández und der sportliche Leiter Pep Segura bevorzugten Ousmane Dembélé, weil sie nach Neymars Abgang lieber einen Flügelspieler statt eines Torjägers haben wollten", zählte der 59-Jährige die Gründe für die Entscheidung gegen den französischen Angreifer auf.
Statt nach Barcelona wechselte Mbappé 2018 für geschätzte 135 Millionen Euro zu Paris Saint-Germain.
Bundesliga
Alaba angeblich bei vielen Top-Klubs angeboten - einer zögert
14/11/2020 AM 21:43

Neymar-Rückkehr scheiterte am Geld

Auch eine Rückkehr von Neymar nach Barcelona war nicht nur in den Medien immer wieder ein Thema, wie Bordas verriet: "Wir wollten unbedingt, dass er kommt und haben alles versucht." Am Ende kamen allerdings "ökonomische Probleme" dazwischen: "Der Verein hat eine Grenze gesetzt und darüber hinaus konnten wir nicht gehen."
Einige Spieler, so berichtet Bordas, sollen sogar angeboten haben, auf Gehalt zu verzichten, um Neymars Rückkehr zu realisieren. Doch der Transfer scheiterte – bisher. Neymar soll Barça als sein "Zuhause" bezeichnen und will Bordas zufolge weiterhin zurückkehren.

Barça entscheidet sich gegen Haaland

Auch bei Erling Haaland soll der FC Barcelona seine Finger im Spiel gehabt haben. Bordas empfahl eine Verpflichtung des Stürmers, doch der Verein entschied sich dagegen. "Sie sagten mir, er sei nicht der richtige Spieler für Barcelona", erklärte Bordas: "Die Wahrheit ist, dass all diese Spieler hätten kommen können. So weißt du nicht, welche Leistungen sie hätten erbringen können."
Haaland wechselte stattdessen von Salzburg zum BVB und begeistert die Bundesliga seit seinem ersten Einsatz. Aufgrund seiner phänomenalen Leistungen könnten die Katalanen aber in den kommenden Monaten ihre Meinung noch einmal überdenken und einen weiteren Vorstoß beim Norweger wagen.
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