Der FC Barcelona habe fast 300 Millionen Euro weniger zur Verfügung gehabt als im Jahr zuvor. Lionel Messi sei bereit gewesen, auf die Hälfte seines Gehaltes zu verzichten. Das sei jedoch immer noch viel zu viel gewesen. Der Gedanke, dass der Superstar komplett für umsonst spielt, sei in seinem Kopf gewesen, sagte Joan Laporta beim Sender "RAC1". "Ich hätte mich überzeugen lassen können. Ich verstehe, dass La Liga das akzeptiert hätte, aber das können wir einem Spieler von Messis Qualität nicht zumuten."
Er sei nicht wütend gewesen auf Lionel Messi, auch, weil er von der Offerte von Paris Saint-Germain wusste. "Ich weiß, dass er unbedingt bleiben wollte, aber es gab auch eine Menge Druck auf ihn wegen des Angebots, das er hatte.

Laporta hält an Trainer Koeman fest

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Die Bruttoverschuldung von Barcelona liegt bei rund 1,4 Milliarden Euro. Fast 500 Millionen Euro habe der Verein Verlust gemacht in der vergangenen Saison. Neben der finanziellen steht aktuell auch die sportliche Misere des Klubs. In La Liga nur Platz neun, international kein ernstzunehmender Konkurrent mehr.
An Trainer Ronald Koeman möchte Laporta dennoch festhalten. Er sagte: "Wir sind stolz darauf, dass er unser Trainer ist, und wir haben Vertrauen in ihn." Die Saison habe gerade erst begonnen und viele Spieler seien noch verletzt.
"Ich habe zu keinem Zeitpunkt gesagt, dass er nicht weitermachen würde. Er verdient es, dass man ihm ein gewisses Maß an Vertrauen entgegenbringt. Als Präsident denkt man über die beste Lösung nach, und ich musste alles abwägen."
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