In der vergangenen Spielzeit habe Barca 481 Millionen Euro Schulden gemacht, berichtete Reverter weiter und betonte: "Wäre der Verein eine Aktiengesellschaft gewesen, wäre er aufgelöst worden."
Im März habe sich der Klub "in einer Situation des technischen Bankrotts befunden", erklärte Reverter.
Um den Verein kurzfristig über Wasser zu halten, hätten die Verantwortlichen ein befristetes Darlehen in Höhe von 80 Millionen Euro aufgenommen, "um die Verpflichtungen für einen Zeitraum von 90 Tagen zu decken" und Schulden in Höhe von 595 Millionen Euro zu refinanzieren.
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Barça-Präsident Joan Laporta hatte bereits im August die finanzielle Notlage des spanischen Traditionsklubs verdeutlicht und die Schulden auf 1,35 Milliarden Euro beziffert.

759 Millionen Euro Gehaltskosten

Zwischen 2016 und 2020 seien die Gehaltskosten von Barça um 61 Prozent von 471 Millionen Euro auf 759 Millionen Euro gestiegen.
Die Summe sei inzwischen von der neuen Geschäftsführung um 155 Millionen gesenkt worden, erklärte Reverter. Trotz der finanziellen Schwierigkeiten des Vereins hofft der Klub, die Saison mit einem Gewinn von fünf Millionen Euro abzuschließen.
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(SID)

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