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FC Barcelona blamiert Real Madrid im Clásico: Debakel für die Königlichen im Estadio Santiago Bernabéu
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Publiziert 20/03/2022 um 22:52 GMT+1 Uhr
Klassenunterschied im Clásico! Der FC Barcelona hat Real Madrid im eigenen Stadion blamiert und 4:0 (2:0) geschlagen. Pierre-Emerick Aubameyang brachte die Gäste im Estadio Santiago Bernabéu in der 29. Minute in Führung, Ronald Araújo legte vor der Pause nach (38.). Ferran Torres (47.) und nochmal Aubameyang (51.) machten das Debakel aus Sicht der Königlichen perfekt.
Pierre-Emerick Aubameyang traf doppelt im Clásico gegen Real
Fotocredit: Getty Images
Der insgesamt 249. Clásico – davon der 184. in La Liga – zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona nahm bereits nach wenigen Minuten an Fahrt auf, als Federico Valverde Barça-Torwart Marc-André ter Stegen zu einer ersten guten Parade zwang (8.). Auch die Katalanen benötigten keine lange Anlaufzeit und ließen durch Pierre-Emerick Aubameyang (12.) und Ferran Torres (17.) die ersten Topchancen zur Führung liegen.
Nach einer knappen halben Stunde war es schließlich soweit für die dominant auftretenden Gäste. Ousmane Dembélé ließ Gegenspieler Nacho Fernández auf dem Flügel mit einem schnellen Antritt stehen und fand mit seiner Flanke Aubameyang, der den Ball per Kopf platziert ins linke Eck setzte (29.).
Die Xavi-Elf blieb nach der Führung gegen defensiv immer einen Schritt zu spät kommende Hausherren am Drücker und legte vor der Pause das 2:0 nach. Nach einer Ecke des überragenden Dembélé stieg Ronald Araújo am Fünfer zwischen David Alaba und Éder Militão hoch und köpfte aus kurzer Distanz unbedrängt ein.
Das Clásico-Debakel nahm für den Tabellenführer aus Madrid nach der Pause weiter seinen Lauf. Ferran Torres besorgte nach Hackenvorlage von Aubameyang mit einem humorlosen Abschluss in die rechte obere Ecke das 3:0 gegen eine vollkommen desorientierte Real-Abwehr (47.).
Nur vier Minuten später legten die gnadenlosen Katalanen Treffer Nummer vier nach und machten damit endgültig den Deckel auf die Partie. Wie so oft hebelte ein einfacher langer Ball die Hintermannschaft der Königlichen aus, Torres kontrollierte das Spielgerät stark und bediente den freien Aubameyang. Der blieb vor Courtois cool und lupfte die Kugel über den groß gewachsenen Real-Torwart zum 4:0 ins Netz (51.).
Die zweite Hälfte entwickelte sich in der Folge für die Katalanen im Bernabeu zum Schaulaufen, bei dem Aubameyang (59.) und Dembélé (74.) durch das Auslassen von zwei Hochkarätern sogar ein noch höheres Ergebnis liegen ließen.
Die Stimmen:
Nacho Fernández (Real Madrid): "Wir waren wahnsinnig schlecht und Barcelona war wahnsinnig gut. Wir haben heute unser schlechtestes Spiel der Saison gemacht. Zum Glück bleiben wir mit großem Vorsprung Erster."
Sergio Busquets (FC Barcelona): "Wir waren heute in jeglicher Hinsicht unglaublich gut. So müssen wir immer spielen. Wir entwickeln uns unter Xavi immer weiter und freuen uns heute über drei sehr wichtige Punkte."
Der Tweet zum Spiel:
Das fiel auf: Ancelottis misslungenes Experiment
In Abwesenheit des an der Wade verletzten Topstürmers Karim Benzema griff Carlo Ancelotti zu einer ungewöhnlichen Maßnahme, um den Ausfall des Franzosen zu kompensieren. Der Real-Trainer stellte Mittelfeldregisseur Luka Modric in vorderster Front auf, während Vinícius Júnior und Rodrygo konsequent die Außenbahnen bekleideten. Gegen das Ballbesitzspiel von Barça lief Modric in vorderster Front an und sich zugleich die Füße wund.
In Ballbesitz gab der Kroate bei den Königlichen im Aufbau oft die erste Anspielstation und verteilte die Kugel ordentlich. Sobald die Hausherren sich jedoch in der Hälfte Barcelonas festgesetzt hatten, war das Fehlen von Benzema in vorderster Linie noch deutlicher zu merken und das Spiel Reals extrem ausrechenbar. Ancelotti beendete zur Pause sein Experiment und brachte mit Mariano Díaz einen gelernten Stürmer – besser wurde es dadurch allerdings auch nicht.
Die Statistik: 5
Barça-Angreifer Aubameyang hat in seinen letzten fünf Duellen mit Real immer getroffen. Der Gabuner ist damit der erste Spieler im 21.Jahrhundert, der in fünf aufeinanderfolgenden Duellen gegen die Königlichen getroffen hat.
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Quelle: Eurosport
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