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FC Barcelona gibt Lionel Messi ab: Präsident erkärt den Grund für den Abgang
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Publiziert 07/08/2021 um 11:16 GMT+2 Uhr
Nachdem der FC Barcelona verkündet hat, dass Superstar Lionel Messi den Klub verlässt, erklärt Präsident Joan Laporta den schockierenden Schritt. Seinen Schilderungen nach wollten sowohl der Spieler als auch der Klub, dass Messi bleibt. Der Salary Cap in La Liga hätte dem Verbleib allerdings einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die aktuellen Verträge würden zu einem "Gehalts-Chaos" führen.
Lionel Messi (FC Barcelona)
Fotocredit: Getty Images
Der Präsident des FC Barcelona, Joan Laporta, der seit März dieses Jahr im Amt ist, erklärte auf einer Pressekonferenz am Freitag: "Leo wollte bei Barça bleiben, und wir wollten auch, dass er bleibt. Die aktuellen Verträge führen aber dazu, dass wir ein großes Gehalts-Chaos haben. Deswegen haben wir keinen Spielraum."
Der Salary Cap, der ähnlich wie die Gehaltsobergrenze in den US-Sportligen funktioniert, ist in den europäischen Ligen einmalig. Er legt fest, dass alle Transfersummen und Gehälter im Profiteam eine bestimmte Grenze nicht überschreiten dürfen.
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Joan Laporta ist seit März 2021 Präsident des FC Barcelona
Fotocredit: Getty Images
La Liga senkt Gehaltsobergrenze massiv
Halten die Vereine den Salary Cap nicht ein, drohen Strafen oder ein Zwangsabstieg, wie ihn Elche 2013/14 erlebte. In der vergangenen Saison hatte La Liga die Gehaltsobergrenzen für alle Vereine massiv nach unten geschraubt - bei Barça von rund 650 Millionen Euro auf knapp 382 Millionen Euro.
Bevor das Scheitern der Verhandlungen verkündet wurde, hatte die spanische Zeitung "Marca" berichtet, dass Messi einen neuen Fünfjahresvertrag erhalten sollte mit einem jährlichen Gehalt von 50 Millionen Euro - statt des ursprünglich geplanten Zweijahresvertrags über 100 Millionen Euro im Jahr. So hätte der Salary Cap eingehalten werden können.
Messis großer Deal mit PSG - oder mit ManCity?
Konnte er nun aber offenbar doch nicht. Die Verhandlungen scheiterten, Messi muss gehen. Er selbst sei am meisten geschockt gewesen von dieser Entscheidung, schreibt die "L'Équipe" und bezieht sich auf enge Vertraute des Argentiniers. "Ich will keine falschen Hoffnungen machen. Die Verhandlungen sind zu Ende", sagte Laporta. "Es gab ein Zeitlimit und der Spieler hat andere Angebote."
Zum Beispiel von Paris Saint-Germain und Manchester City. Das schreiben unter anderem die "Marca" und die "L'Équipe". In England und Frankreich gibt es einen solchen Salary Cap nicht - und für Messi damit Verhandlungsspielraum.
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Laporta über Messi-Abgang: "Keinen Spielraum mehr"
Quelle: Perform
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