Die "Süddeutsche Zeitung" fand im Januar einen schönen Begriff, um das finanzielle Wirtschaften des FC Barcelona auf den Punkt zu bringen.
"Die Finanz-Alchemisten", titelte das Blatt und arbeitete den scheinbaren Gegensatz zwischen Schulden in Höhe von rund 1,3 Milliarden Euro und Investitionen in Neuzugänge wie Ferran Torres auf, der im Winter für 55 Millionen Euro zu Barça kam.
Letztlich hält sich der Klub mit einem verwirrenden Geflecht aus Krediten, Leihgeschäften, Aufschub von Gehaltszahlungen und nicht mehr auf der Payroll stehenden Spielern über Wasser. Das Thema wäre abendfüllend.
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Was die Personalplanung angeht, hat nun die Zeitung "Sport" vier Transferziele genannt: Andreas Christensen von Chelsea für die Innenverteidigung, dessen Teamkollege César Azpilicueta für die rechte Außenverteidigung, Milans Franck Kessié für das Mittelfeld und BVB-Star Erling Braut Haaland für den Angriff.

Barcelona: Wird Haaland zum Königstransfer?

Die beiden Chelsea-Stars und Kessié haben im Sommer auslaufende Verträge und wären theoretisch ablösefrei zu bekommen - wenn sie denn zum FC Barcelona wollen. Bei Haaland ist die Lage anders. Der Norweger, dessen Marktwert von "Transfermarkt.de" auf 150 Millionen Euro taxiert wird, steht beim BVB noch bis 30. Juni 2024 unter Vertrag.
Neben der Ablöse für Haaland müssen die Katalanen in erster Linie die hohen Gehaltskosten für das Quartett in ihre Berechnungen einfließen lassen. Es gilt, das Financial Fairplay zu beachten - was aller Voraussicht nach dazu führen wird, dass der Klub Spieler abgibt, um im Lohnbereich auch Kosten einzusparen. Clement Lenglet und Samuel Umtiti gelten als mögliche Wechselkandidaten und auch der 35-jährige Gerad Piqué dürfte nicht mehr allzu lange auf der Payroll stehen.
Unübersichtlich dürfte das Finanzkonstrukt beim FC Barcelona dennoch bleiben, aber dafür haben sie ja ihre Finanz-Alchemisten ...
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