Abschied von Lionel Messi beim FC Barcelona hätte verhindert werden können, glaubt La-Liga-Boss

Der Wechsel von Lionel Messi überraschte im Sommer Millionen Fußball-Fans weltweit. Nach Aussage von La-Liga-Chef Javier Tebas hätte der Abschied des Argentiniers beim FC Barcelona aber verhindert werden können. "Auch wenn ich die Entscheidung des Klubs respektiere, muss man die Wahrheit erzählen. Es war keine wirtschaftliche Entscheidung", sagte der 59-Jährige der spanischen Zeitung "Sport".

Lionel Messi (FC Barcelona)

Fotocredit: Getty Images

"Ich habe persönlich mit Laporta (Joan, Präsident des FC Barcelona, Anm. d. Red.) gesprochen, auch am Telefon und mit dem Klub-Vorstand", erzählte Tebas.
Man habe gemeinsam nach einer Lösung gesucht, so der Liga-Boss. Doch die Entscheidung der Katalanen sei "mit Sicherheit" nicht finanzieller Natur gewesen.
Barcelona hatte in der Öffentlichkeit eine andere Version erzählt. Demnach sei die hohe Verschuldung des Vereins der Hauptgrund gewesen, hieß es im August. Selbst bei einem deutlichen Gehaltscut von Messi hätte man den Superstar aufgrund der Gehaltsobergrenze nicht bei der Liga melden können, so Laporta. Der Argentinier wechselte daraufhin ablösefrei zu PSG.
Tebas erklärte nun: "In der nächsten Saison wird man an den Zahlen von Barça sehen, ob Messi hätte bleiben können oder nicht." Glaubt man dem spanischen Liga-Chef, wäre es möglich gewesen.

La-Liga-Boss dankt Lionel Messi

Dennoch meinte Tebas: "Wie bei den Abschieden von Cristiano Ronaldo, Pep Guardiola oder José Mourinho wussten wir, dass es irgendwann passiert. Wir hatten großes Glück, die beiden besten Fußballer der Welt in den beiden besten Teams der Welt und der Liga gehabt zu haben."
Man habe dies zum weltweiten Wachstum der spanischen Liga nutzen können, erklärte der 59-Jährige. Der Abschied von Messi sei aus seiner Sicht allerdings "noch etwas schmerzhafter, denn ich persönlich halte ihn für den Besten aller Zeiten. Er hatte es nicht verdient Barça oder La Liga so zu verlassen."
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Quelle: Perform

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