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Hudson-Odoi durfte nicht zum BVB wechseln - Chelsea-Trainer Tuchel erläutert die Gründe
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Publiziert 12/09/2021 um 14:00 GMT+2 Uhr
Kurz vor Transferschluss wollte Borussia Dormund angeblich Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea ausleihen. Doch die Engländer lehnten das Last-Minute-Angebot ab. Chelsea-Trainer Thomas Tuchel, von 2015 bis 2017 beim BVB, erklärte nun, weshalb der 20-Jährige nicht gehen durfte. "Wir können keinen Spieler gehen lassen, der zu den ersten 18, 19 Spielern im Kader gehört", sagte Tuchel am Samstag.
Chelsea-Trainer Thomas Tuchel (rechts) im Gespräch mit Callum Hudson-Odoi (mitte)
Fotocredit: Getty Images
"Es gab keine Chance, dass wir einem Wechsel von Hudson-Odoi zur Borussia am letzten Tag des Transferfensters zustimmen", ergänzte der 48-Jährige auf einer Pressekonferenz.
Er könne zwar verstehen, dass ein Wechsel für den gebürtigen Londoner "vielleicht eine gute Gelegenheit gewesen" wäre, "aber für uns war es unmöglich", so Tuchel.
Zudem sehe er, dass Hudson-Odoi "im Training jeden Tag besser wird".
Bereits im Winter 2019 hatte der FC Bayern intensiv versucht, den jungen Engländer nach München zu holen. Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic machte das Interesse sogar öffentlich. Doch auch damals, noch ohne Tuchel an der Seitenlinie, lehnte Chelsea ab. Hudson-Odoi verletzte sich wenig später im April 2019 schwer an der Achillessehne.
Danach konnte sich der 20-Jährige jedoch bei Chelsea ebenfalls keinen Stammplatz erkämpfen. In dieser Saison stand Hudson-Odoi bisher nur in zwei Spielen für die Blues auf dem Platz. Im UEFA Super Cup gegen den FC Villarreal (7:6 n.E.) sowie am Samstag im Premier-League-Spiel gegen Aston Villa (3:0) erhielt der Angreifer Einsatzzeit. Hudson-Odois Vertrag bei Chelsea läuft noch bis 2024.
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