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FC Barcelona steigt angeblich trotz Schulden in den Transfer-Poker um PSG-Star Kylian Mbappé ein
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Publiziert 22/10/2021 um 10:56 GMT+2 Uhr
Kylian Mbappé wird Paris Saint-Germain aller Voraussicht nach im kommenden Sommer verlassen. Der Vertrag des Franzosen bei PSG läuft aus. Nun bringt sich offenbar ein neuer Interessent überraschend in Stellung. Nach Informationen der spanischen Zeitung "AS" denkt der hoch verschuldete FC Barcelona über eine Verpflichtung von Mbappé nach. Bisher galt Real Madrid als Favorit auf den Transfer.
Kylian Mbappé (PSG)
Fotocredit: Getty Images
Dennoch glauben die Katalanen offenbar, dass sie beim PSG-Star eine realistische Chance haben.
Vor allem die Tatsache, dass Mbappé im Sommer nach jetzigem Stand ablösefrei zu haben ist, spielt Barça demnach in die Karten. Als Transferbonus für den Weltmeister von 2018 wäre der Top-Klub angeblich sogar bereit, bis zu 90 Millionen Euro zu zahlen, heißt es in dem Bericht.
In Barcelona sei man zudem überzeugt, dass Erzrivale Real dafür nicht mehr als 50 Millionen Euro überweisen möchte. Deshalb sehen sich die Katalanen offenbar im Vorteil.
Entscheidend ist allerdings, ob Barça in der Lage ist, die Einnahmen in der laufenden Saison zu erhöhen. Denn davon ist abhängig, wie hoch die Gehaltsgrenze von der spanischen Liga für die Saison 2022/23 angesetzt wird und wie viel für neue Spieler ausgegeben werden kann.
FC Barcelona erwartet höhere Einnahmen
Vor der aktuellen Spielzeit hatte Barcelona noch aus diesem Grund Superstar Lionel Messi ziehen lassen müssen. Doch offenbar rechnet man bei den Klub-Verantwortlichen mit deutlich gestiegenen Einnahmen. Eine große Rolle spielen dabei auch die höheren Zuschauerzahlen, die wieder in den Stadien zugelassen sind.
Somit könnten die Katalanen trotz Schulden von über 1,3 Milliarden Euro im Sommer 2022 zuschlagen. Ob Mbappé allerdings überhaupt Interesse an einem Wechsel nach Barcelona hat, ist fraglich.
Schon seit Jahren wird über einen Transfer nach Madrid spekuliert. Vor kurzem hatte der Franzose sogar zugegeben, dass er PSG im vergangenen Sommer verlassen wollte - allerdings nur für einen Wechsel zu Real. Zudem können die Königlichen, die finanziell deutlich besser dastehen als die Konkurrenz aus Barcelona, mit Sicherheit ein höheres Gehalt zahlen. Im Millionengeschäft Fußball ist das nie ein schlechtes Argument.
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