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Ousmane Dembélé soll FC Barcelona nach Ultimatum verlassen - Spieler reagiert: "Lasse mich nicht erpressen"
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Publiziert 20/01/2022 um 11:49 GMT+1 Uhr
Der FC Barcelona will den Ex-Dortmunder Ousmane Dembélé so schnell wie möglich loswerden. Nach seinem Ultimatum für eine Vertragsverlängerung strich Trainer Xavi den Franzosen aus dem Kader für das Achtelfinalspiel in der Cope del Rey bei Athletic Bilbao. Dembélés Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Der Offensivspieler veröffentlichte auf seinem Instagram-Kanal ein emotionales Statement.
Ousmane Dembélé steht beim FC Barcelona vor dem Aus
Fotocredit: Getty Images
"Es ist vier Jahre her, seit ich aufgehört habe, Dinge über mich zu lesen, ohne je versucht zu haben, mich zu rechtfertigen“, schrieb der 24-Jährige.
Seit vier Jahren seien Unwahrheiten über ihn erzählt worden, mit dem Ziel, ihm zu schaden. Er habe aber weiter nicht darauf reagiert und nicht versucht, sich zu rechtfertigen. "War das ein Fehler? Sicherlich“, so Dembélé.
Das werde er ab sofort ändern. "Ab heute werde ich ehrlich antworten, ohne auf irgendeine Erpressung zu reagieren. Ich bin 24 Jahre alt und mache wie jeder Mann Fehler. Ich habe komplexe Situationen erlebt, hatte Verletzungen, Covid hat mich beeinträchtigt“, schrieb Dembélé.
Von einem bevorstehenden Rauswurf bei Barça will er nichts wissen. "Ich stehe weiter unter Vertrag und bin weiter voll dabei und stehe meinem Klub und meinem Trainer zur Verfügung. Ich habe immer alles für seine Mannschaftskollegen gegeben, das wird sich auch nicht ändern. Ich bin kein Mann, der betrügt und noch weniger einer, der sich erpressen lässt", so Dembélés Fazit.
Barça-Direktor Alemany: Dembélé muss sofort gehen
Zuvor hatte Barça Fußball-Direktor Mateu Alemany im Klub-TV erklärt, dass "es für uns offensichtlich ist, dass der Spieler nicht in Barcelona bleiben will und sich der Zukunft von Barça nicht verpflichtet fühlt."
"Wir haben ihm und seinen Agenten gesagt, dass er sofort gehen muss, weil wir engagierte Spieler wollen und hoffen, dass ein Transfer vor dem 31. Januar zustande kommt", so Alemany.
Dass Dembélé nicht für das Bilbao-Spiel nominiert worden sei, nannte Alemany "nur konsequent. Der Trainer hat unsere Unterstützung und unseren Rückhalt." Xavi hatte erklärt, Dembélé solle seinen Vertrag verlängern oder gehen. Die Verhandlungen ziehen sich schon seit einem halben Jahr.
Dembélés Vertrag läuft im Sommer aus, der mit 1,35 Milliarden Euro verschuldete Verein kann also nur in der laufenden Transferperiode noch eine Ablöse kassieren. Der spätere Weltmeister war 2017 für rund 140 Millionen Euro vom BVB nach Barcelona gewechselt.
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(mit SID)
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Stress bei Barça: Xavis deutliche Ansage an Dembélé
Quelle: Perform
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