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FIFA The Best: David Alaba wehrt sich gegen Shitstorm und rassistische Beleidigungen nach Weltfußballer-Wahl von Messi
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Publiziert 28/02/2023 um 13:19 GMT+1 Uhr
David Alaba hat als Kapitän der österreichischen Nationalmannschaft bei der Weltfußballerwahl abgestimmt. Der Real-Star entschied sich dabei für Lionel Messi vor Teamkollege Karim Benzema und Kylian Mbappé. Für diese Wahl wurde Alaba in den sozialen Medien teils übel beschimpft. Zahlreiche Real-Anhänger beleidigten den Österreicher auch rassistisch. Alaba wehrte sich nun gegen die Anfeindungen.
David Alaba
Fotocredit: Getty Images
Auf Twitter erklärte der 30-Jährige, weshalb er nicht Benzema als Weltfußballer wählte. "Zum Thema FIFA The Best Award: Das österreichische Nationalteam stimmt für diesen Preis als Mannschaft ab, nicht ich allein. Jeder im Mannschaftsrat kann abstimmen und so wird es entschieden", schrieb Alaba unter anderem.
"Jeder weiß, vor allem Karim, wie sehr ich ihn und seine Leistungen bewundere und ich habe oft gesagt, dass er für mich der beste Stürmer der Welt ist, und das ist immer noch der Fall. Ohne Zweifel", ergänzte der ehemalige Spieler des FC Bayern.
In den sozialen Medien nutzten zahlreiche Anhänger von Real Madrid den Hashtag #alabaout, als bekannt wurde, für wen der Österreicher abgestimmt hatte.
Für viele war die Bevorzugung Messis gegenüber Teamkollege Benzema ein derart großer Verrat, dass sie Alaba sogar rassistisch beleidigten und Affen-Emojis posteten.
Allerdings erhielt der Verteidiger, der seit 2021 in Madrid spielt, von Fan-Seite auch viel Unterstützung für seine Erklärung. Messi hatte am Montag zum siebten Mal die Auszeichnung als Weltfußballer des Jahres erhalten. Hinter dem argentinischen Weltmeister reihten sich Mbappé und Benzema ein. Bei der Wahl dürfen die Kapitäne und Trainer der Nationalteams, ein Journalist pro Land sowie die Fans abstimmen. Die Ergebnisse werden gleich gewichtet und zu je 25 Prozent eingerechnet.
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