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Sechs Kündigungen nach Rassismus-Eklat um Vinícius Júnior - Spanischer Fußballverband reagiert auf Skandal in LaLiga
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Publiziert 23/05/2023 um 11:11 GMT+2 Uhr
Der Rassismus-Eklat um Vinícius Júnior hat erste Konsequenzen nach sich gezogen. Der spanische Fußballverband hat sechs Offizielle nach der Partie zwischen den Königlichen und dem FC Valencia entlassen. Zu den Gekündigten gehört unter anderem der VAR-Schiedsrichter Iglesias Villanueva, der in der Partie zum Einsatz kam. Grund war die fehlerhafte Aufarbeitung der Situation während des Spiels.
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Quelle: Perform
Demnach soll der Schiedsrichter am Videobildschirm dem Feldschiedsrichter Ricardo De Burgos Bengoetxea nur einen kurzen Ausschnitt der Szenen auf dem Spielfeld gezeigt haben und dem Referee nicht ermöglicht haben, sich ein differenziertes Bild zu machen.
Die Szene, um die es sich handelte, ereignete sich in der Nachspielzeit der Partie. Nachdem Vinícius Júnior bereits während des Spiels von den gegnerischen Fans als "Affe" und "Scheiß-Schwarzer" beleidigt wurde, kam es zu einer Rudelbildung zwischen den beiden Teams und die Emotionen kochten hoch.
Infolge der Rangelei gab der Real-Star seinem Gegner Hugo Duro eine Ohrfeige und sah von De Burgos Bengoetxea die Rote Karte.
Nach dem Spiel meldete sich Vinícius Júnior in den sozialen Netzwerken selber zu Wort. "Das war nicht das erste Mal, nicht das zweite und nicht das dritte Mal. Rassismus in LaLiga ist normal", schrieb er auf Twitter. "Die Liga, die einst Ronaldinho, Ronaldo, Cristiano und Messi gehörte, gehört jetzt den Rassisten."
Sein Trainer Carlo Ancelotti stellte sich schützend vor seinen Schützling. "Wir haben ein Problem. LaLiga hat ein Problem", redete sich Ancelotti noch am Sonntagabend in Rage.
Neben dem Real-Trainer zeigte auch die Stadt Rio de Janeiro ihre Solidarität mit ihrem brasilianischen Fußball-Star und ließ am Montagabend als Zeichen gegen Rassismus die sonst hell erleuchtete Cristo-Statue im Dunkeln.
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Quelle: Perform
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