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Wende bei Jules Koundé! FC Barcelona kommt FC Chelsea und Thomas Tuchel offenbar erneut bei Transfer zuvor
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Publiziert 25/07/2022 um 12:19 GMT+2 Uhr
Wie auch schon bei Raphinha scheint der FC Barcelona dem FC Chelsea in letzter Minute einen Spieler weggeschnappt zu haben - in diesem Fall Jules Koundé. Der Transfer-Experte Gerard Romero berichtet, dass ein Deal zu "99 Prozent" durch sei. Damit gehen die Londoner offenbar trotz des höheren Angebots leer aus. Chelsea soll rund 64 Millionen Euro, Barça "nur" 60 Millionen Euro vorgelegt haben.
Jules Koundé
Fotocredit: Imago
Bei der Entscheidung dürfte nun der Spieler den Ausschlag gegeben haben. Denn Koundé soll einen Wechsel zum FC Barcelona bevorzugt haben, auch wenn er einem Transfer zu den Blues nicht abgeneigt gewesen sei.
Zudem heißt es, dass sich Chelsea und der FC Sevilla, der bisherige Klub des Verteidigers, eigentlich schon auf einen Transfer geeinigt hätten, Barça aber beim spanischen Liga-Rivalen um einen Aufschub gebeten habe, um das eigene Angebot vorzubereiten.
Auch Barcelona-Coach Xavi schaltete sich offenbar ein und sprach mit Koundé persönlich über einen möglichen Wechsel.
Zuletzt hatte Barça bereits das Rennen um Raphinha von Leeds United gewonnen und den jungen Brasilianer für insgesamt rund 60 Millionen Euro verpflichtet - obwohl Chelsea angeblich schon kurz vor einem Abschluss stand.
Tuchel "ein wenig" sauer auf Barça
Bei den Londonern soll das Verhalten der Katalanen auf dem Transfermarkt daher vermehrt für Kopfschütteln sorgen. In einem Interview erklärte Blues-Coach Thomas Tuchel vor Kurzem, er sei "ein wenig" sauer auf Barcelona und wolle Cesar Azipilicueta daher keine Freigabe für einen Barça-Wechsel geben.
"Es geht auch um uns und den Vergleich, wie sehr wir um Koulibaly gekämpft haben. [...] Wir haben einen spanischen Nationalspieler, der Kapitän bei Chelsea ist, (Azipilicueta, Anm. d. Red.) und ich sehe ihn auf dem gleichen Niveau. Aber Barcelona sieht ihn nicht auf diesem Niveau. Also bin ich mir nicht sicher, ob ich Azpi geben will, was er will", meinte Tuchel darin.
Auch bei Barça-Wunschspieler Marcos Alonso scheint es unwahrscheinlich, dass Chelsea ihn nach den letzten Entwicklungen ziehen lässt. Die Londoner mussten nach den Abgängen von Andreas Christensen (FC Barcelona) und Antonio Rüdiger (Real Madrid) zwei Innenverteidiger ersetzen. Mit Koulibaly (vom SSC Neapel) konnten sie immerhin eine Stelle wieder besetzen.
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Tuchel nach Packung besorgt: “Absolut nicht konkurrenzfähig”
Quelle: Perform
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